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Anzuchterde auch für normale Pflanzen: Vorteile & Verwendung

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Was gibt es Schöneres, als kleine Pflänzchen aus Samen oder Stecklingen selbst heranzuziehen. Allerdings wirft die Überlegung, welches Substrat sich eignet, bei Pflanzenliebhabern immer wieder die Frage auf: Genügt zu diesem Zweck normale Blumenerde, oder sollte besser spezielle Anzuchterde verwendet werden?

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Pflanzen haben je nach Lebensphase unterschiedliche Ansprüche an die Erde
AUF EINEN BLICK
Kann Anzuchterde auch für normale Pflanzen verwendet werden?
Anzuchterde ist insbesondere für Keimlinge und Stecklinge geeignet, da sie weniger Nährstoffe als normale Blumenerde enthält, was ideal für die empfindlichen Wurzeln junger Pflanzen ist. Normale Pflanzen profitieren jedoch eher von herkömmlicher Blumenerde, welche mehr Nährstoffe und Dünger enthält.

Die idealen Nährstoffbedingungen für Jungpflanzen

Pflanzen haben, ebenso wie Menschen und Tiere, in jeder Lebensphase andere Nährstoffbedürfnisse. Keim- und Stecklinge benötigen viel weniger Nährstoffe als kräftige, ältere Gewächse. Aufgehen wird die Saat trotz des höheren Düngergehalts in herkömmlicher Blumenerde mit Sicherheit. Allerdings entwickeln sich die kleinen Pflänzchen nicht so gut. Die mineralischen Salze sind für die sehr feinen Wurzeln des Guten zu viel, und sie wachsen spärlicher.

Tipp

Anzuchterde können Sie aus einem Drittel Gartenerde, einem Drittel reifem Kompost und einem Drittel Sand problemlos selbst herstellen. Dies lohnt sich aber nur, wenn Sie größere Mengen benötigen. Andernfalls erweist sich Anzuchterde (6,00€ bei Amazon*) aus dem Handel als die einfachere Lösung.

Bilder: Sophie McAulay / Shutterstock