Anemone für Bienen pflanzen

Anemone (Windröschen) ist eine Pflanzengattung, die für Bienen durchaus wertvoll ist. Garten, Balkon und Terrasse schmücken vor allem die beliebte Herbst-Anemone oder die Japanische Anemone.

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Bienen mögen die Anemone

Fliegen Bienen die Anemone an?

Die Anemone wird von Bienen angeflogen. Sie gehört zu den sogenannten bienenfreundlichen Pflanzen. Im Handel wird sie deswegen oft als Bienenweide bezeichnet. Da viele Anemone-Arten kaum oder gar keinen Duft verströmen, empfiehlt es sich, sie mit duftenden Pflanzen zu kombinieren. So wird die Anemone von den Bienen leichter entdeckt.

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Warum fliegen Bienen die Anemone an?

Bienen fliegen die Anemone an, weil die Pflanzen für die Insekten ein guter Nahrungslieferant sind. Dabei handelt es sich allerdings nicht wie vermutet um Nektar, sondern um Blütenpollen. Diesen benötigen Bienen

  • zur Aufzucht der Brut (Basis für den Futtersaft)
  • zur Versorgung der Jungbienen (z.B.: Entwicklung der Flugmuskulatur)

Zudem liefert der Pollen auch erwachsenen Bienen wichtige Nährstoffe, die im Nektar nicht enthalten sind.

Welche Anemone ist für Bienen besonders wertvoll?

Da der Pollenwert der verschiedenen Arten kaum Unterschiede aufweist, ist der entscheidende Faktor die Anemone-Blütezeit.
Frühblüher wie zum Beispiel das Buschwindröschen (Anemone nemorasa) oder die Strahlenanemone (Anemone blanda)
sind für Bienen von März bis April / Mai die ersten wichtigen Nahrungslieferanten. Im Spätsommer und bis in den Herbst hinein blühen die Japanische Anemone (Anemone japonica) und die Herbstanemone (Anemone hupehensis). Sie dienen Bienen als Nahrungsquelle, wenn viele andere bienenfreundliche Pflanzen nicht mehr blühen.

Tipp

Bienen die Anemone auch im Sommer anbieten

Obwohl früh- und spätblühende Anemone-Arten für Bienen besonders wertvoll sind, sollten sommerblühende Sorten im Bienengarten nicht fehlen. Können die fleißigen Pollensammlerinnen von Frühling bis Herbst die pollenreichen Pflanzen in Ihrem Garten anfliegen, helfen Sie den Bienen durchgehend bei der Aufzucht der Brut und werden für die Insekten zu einem verlässlichen Partner.

Text: Isabella Sommer
Artikelbild: olko1975/Shutterstock

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