Ist die Amaryllis giftig für Menschen?

Angesichts der prunkvollen Blütenpracht einer Amaryllis, ist die Frage nach einem eventuellen Giftgehalt durchaus angebracht. Im Reich von Mutter Natur gehen florale Opulenz und bedenkliche Toxizität häufig Hand in Hand. Lesen Sie hier, ob dies ebenfalls für den Ritterstern gilt.

Ritterstern giftig für den Menschen
So schön die Amaryllis ist, so giftig ist sie auch

Ritterstern ist giftig für Menschen

Lassen Sie sich von den majestätischen Trichterblüten nicht über den extremen Giftgehalt einer Amaryllis nicht hinwegtäuschen. In allen Teilen enthält ein Ritterstern toxische Alkaloide. Explizit in der Zwiebel befindet sich das gesundheitsbedrohende Lycorin in hoher Konzentration. Werden nur wenige Gramm davon verzehrt, sind heftige Vergiftungserscheinungen die Folge. Betroffene leiden an diesen Symptomen:

  • Massive Übelkeit und Erbrechen
  • Akuter Schwindel, gefolgt von Herzrasen
  • Starke Schweißausbrüche

In der Reichweite von Kindern sollte von der Kultivierung einer Amaryllis Abstand genommen werden. Überdies ist die Pflanze als tiergiftig eingestuft, sodass für Katzen, Hunde, Meerschweinchen und andere Haustiere bei einem Verzehr höchste Lebensgefahr besteht.

Text: Paula Jansen
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