Was passiert bei der Zersetzung von Laub?

Laub auf zu harken ist sehr mühsam. Wenn Ihr Garten die nötigen Kapazitäten bietet, empfiehlt es sich die herabgefallenen Blätter in den Beeten liegen zu lassen. Bald zersetzt sich das Laub von alleine und erspart Ihnen somit eine Menge Arbeit. Was Sie dabei beachten müssen und wie die Zersetzung überhaupt funktioniert, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

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Viel Laub auf einem Haufen zersetzt sich nur sehr langsam

Was passiert bei der Laub Zersetzung?

Die Blätter der Bäume sind ein natürliches Produkt. Da ein Biotop stehst von einem Kreislauf von Gedeihen und Verenden lebt, bringen sie bei der Zersetzung einen neuen Ausgangsstoff hervor. Am Boden dienen sie kleinsten Mikroorganismen als Nahrung. Diese fressen sich durch die abgestorbenen Blätter und zerkleinern das Laub somit auf natürliche Weise. Da die Blätter im Zuge des Laubabwurfs von den Wasseradern des Baums getrennt werden, vertrocknen sie nach und nach, was den Zersetzungsprozess zusätzlich fördert.

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Besonderheiten

Das Laub des Walnussbaums bildet eine Ausnahme. Hier kann die Zersetzung sogar mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Das liegt an den enthaltenen Gerbstoffen, sogenannten Tanninen. Sie verlangsamen den Zersetzungsprozess merklich. Möchten Sie mehr über die Lagerung und den Umgang mit Walnusslaub erfahren? Dann finden Sie in diesem Artikel viele wissenswerte Informationen.

Zersetzung von Laub fördern

Im Herbst fallen häufig Unmengen von Laubabfällen an. Meistens bietet selbst ein Komposthaufen nicht ausreichend Platz für die Lagerung. Im Folgenden erhalten Sie einige Tipps, wie Sie die Zersetzung fördern und somit Platz sparen:

Zersetztes Laub nutzen

Im zerkleinerten Zustand eignet sich das Laub für vielerlei Verwendungszwecke:

Wenn Sie Ihr Laub als Dünger verwenden, sollten Sie die Blätter mit organischem Material anreichern. Da die Bäume ihre Nährstoffe vor dem Laubfall aus den Blättern zurück ziehen, enthalten sie nur wenige nutzenbringende Inhaltsstoffe.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: sylv1rob1/Shutterstock

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