Wildrose

Wildrose-Pflege: Tipps für eine gesunde und üppige Pflanze

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Ob Kartoffel-Rose, Apfel-Rose, Hundsrose oder eine andere Wildrosenart – obgleich diese Gewächse zu den Wildrosen gehören und der Namensteil ‚wild‘ darauf hindeutet, dass die Pflanzen gut allein zurechtkommen, ist es auf Dauer dennoch empfehlenswert, sie hin und wieder zu pflegen.

Wildrosen im Garten
Wildrosen sind sehr pflegeleicht und höchst anpassungsfähig
AUF EINEN BLICK
Wie pflegt man Wildrosen richtig?
Zur Pflege von Wildrosen gehört das jährliche Düngen mit Kompost oder Brennnesseljauche, gelegentliches Gießen bei Trockenheit, ein alle zwei Jahre stattfindender Rückschnitt und das Entfernen von altem oder totem Holz. Sie sind meist resilient gegen Krankheiten und benötigen wenig Aufmerksamkeit.

Brauchen Wildrosen Dünger?

Wildrosen kommen prima mit kargen Böden zurecht. Um jedoch eine reiche Blüte zu fördern, sollte man diese Gewächse im Garten regelmäßig düngen. Doch nicht zu viel des Guten! Zu viel Stickstoff regt zwar die Triebbildung an, hemmt aber die Blüte!

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Es genügt, wenn Sie Ihre Wildrose einmal im Jahr – am besten im Frühjahr zum Austrieb – mit verrottetem Kompost (41,00€ bei Amazon*) versorgen oder im Laufe der Gartensaison alle paar Wochen mit Brennnesseljauche gießen.

Vertragen Wildrosen Trockenheit oder sollte man sie gießen?

Höchst anpassungsfähig sind diese Pflanzen. Sie vertragen sowohl feuchte als auch trockene Böden. Kommt es also im Sommer zu Trockenheit, muss man sie nicht zwingend gießen. Damit jedoch die Blüten lange bestehen bleiben und die Hagebutten prall werden, ist es kein Fehler, die gepflanzte Wildrose bei Hitze und Trockenheit zu wässern.

Hier noch ein paar Hinweise zum Gießen:

  • zum Gießen kann kalkhaltiges Leitungswasser verwendet werden
  • auf eine gute Drainage im Boden achten (Staunässe wird nicht vertragen)
  • niemals auf die Blätter gießen
  • vorsorgehalber gern mulchen

Wie schneidet man Wildrosen richtig?

Beachten Sie dies beim Schneiden:

  • alle 2 Jahre kräftiger Rückschnitt empfehlenswert
  • altes und totes Holz entfernen
  • Zeitpunkt: Februar/März oder im Sommer nach der Blüte
  • Einkürzen der Triebe nicht notwendig
  • blüht am Holz aus dem Vorjahr: zu starker Schnitt im Frühjahr entfernt die Blütenknospen
  • bei Hecken: jedes Jahr schneiden

Sind Wildrosen krankheitsanfällig?

Wurden die Wildrosen richtig gepflanzt, zeigen sie sich in der Regel wenig anfällig für Krankheiten. Selten kann es zu einem Befall durch Mehltau kommen. Doch im Normalfall regenerieren sich die Pflanzen von selbst. Es ist daher kein Eingreifen notwendig. Zum Vermehren sollten Sie kranke Pflanzen jedoch nicht verwenden!

Tipp

Im direkten Umgang mit Wildrosen sollte man vorsichtig sein. Sie besitzen viele Dornen, an denen man sich nicht nur verletzen, sondern auch seine Kleidung ruinieren kann.