Ist die Walnuss giftig?

Ein Walnussbaum im eigenen Garten - ein wunderbares Geschenk und Glück. Schließlich sieht die Pflanze zauberhaft aus, spendet im Sommer Schatten und beschert im Herbst leckere Früchte, die Walnüsse. Doch sind der Baum und seine Nüsse vollkommen ungiftig oder ist doch Vorsicht geboten? Wir klären auf!

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Die Fruchtschale der Walnuss enthält Gerbstoffe

Für Menschen prinzipiell ungiftig, aber…

Prinzipiell ist die Walnuss für Menschen nicht giftig. Jedoch können magenempfindliche Personen auf die Blätter der Pflanze mit Übelkeit und Erbrechen reagieren, zum Beispiel beim Trinken eines Tees mit Walnussblättern.

Darüber hinaus lässt sich eine Vergiftung durch die grüne Schale der Walnussfrucht nicht ganz ausschließen. Grund dafür ist der hohe Gerbsäurengehalt, der bei entsprechender Sensibilität Magen- und Darmbeschwerden wie Durchfall verursachen kann.

Wichtig: Schimmelige Walnüsse sollten Sie unter keinen Umständen verzehren – sie sind immer gesundheitsschädlich!

Walnuss für Tiere zum Teil giftig

Für Pferde ist das Kernholz des Walnussbaums giftig – es kann zu Hufrehe führen. In der Praxis kommt es allerdings kaum zu einer Vergiftung. Dazu müsste das Pferd etwa einen gefällten Walnussbaum oder ein Möbelstück aus Walnuss anknabbern.

Die Schalen, die Walnüsse beherbergen, können von Pilzen (Penitrem A) befallen sein – diese wiederum sind in der Lage, Giftstoffe auszubilden und dadurch Erbrechen, Zittern sowie Nervenkrämpfe zu provozieren, insbesondere bei Hunden.

Hinweis: Auch die Nüsse selbst können mit Pilzen infiziert sein und Schaden anrichten.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: rsooll/Shutterstock

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