Tigerlotus Haltung – am besten in einem Aquarium

Der Tigerlotus entstammt der Seerosenfamilie, ist jedoch keine einheimische Art. Sein Ursprung liegt in Afrika, wo er zwar gelegentlich Trockenheit ausgesetzt ist, nicht jedoch Frost. Deswegen weilt er hierzulande in erster Linie im Aquarium. So halten Sie ihn artgerecht.

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Der Tigerlotus braucht es warm

Warme Umgebung sicherstellen

Tigerlotus entwickelt sich üppig, wenn das Wasser konstant um 23 °C warm ist. Aufgrund seiner Größe von bis zu 60 cm ist er für kleine Aquarien weniger geeignet. Ansonsten sollten Sie ihn im mittleren oder hinteren Bereich einpflanzen.

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Solitär oder Gruppenbepflanzung?

Grüner Tigerlotus treibt grüne, mit roten Flecken gesprenkelte Blätter aus, deren Länge mit bis zu 20 cm gemessen werden kann. Er ist sowohl in Einzelstellung als auch in der Gruppenbepflanzung ein Blickfang. Das gilt auch für den Roten Tigerlotus, dessen Blätter rot sind und ebenfalls Flecken aufweisen. Die rote Variante wird gern mit grünen Pflanzen gesetzt, weil dann das Rot noch kontrastreicher wirkt.

Pflanzen Sie die Knolle richtig herum und etwa nur zur Hälfte in den Bodengrund ein. Bei Bedarf können Sie sie noch mit größeren Steinen fixieren.

Pflege für optimales Wachstum

Bei der Pflege müssen Sie vor allem für ideale Wasser- und Lichtwerte im Aquarium sorgen:

  • das Wasser sollte weich sein
  • mit leicht saurem pH-Wert
  • CO2 Gehalt um 10 – 40 ml/l
  • die rote Variante braucht viel Licht und reichlich Nährstoffe

Gelegentlich müssen Sie die Pflanzen zurückschneiden, damit sie sich nicht zu stark ausbreiten. Auch die Wurzeln dürfen kräftig eingekürzt werden.

Tipps

Pflanzen Sie Tigerlotus zusammen mit einem Topf ein. So können Sie ihn für das Zurückschneiden leicht aus dem Wasser nehmen und wieder zurückstellen. Auch das gezielte Düngen ist so möglich.

Blätter statt Blüten

Tigerlotus blüht nicht unter Wasser. Wenn er seine Schwimmblätter gebildet hat, kann er in einem offenen Aquarium oberhalb des Wassers weiße Blüten bilden. Diese duften intensiv, öffnen sich aber nur nachts. Meist jedoch werden die Schwimmblätter so früh wie möglich entfernt, weil nach ihrer Entfaltung keine neuen Unterwasserblätter mehr austreiben würden. Auf diese kommt es in einem Aquarium aber vorrangig an.

Tipps

Aus den Blüten lassen sich keimfähige Samen gewinnen. Sie können Tigerlotus aber auch einfach durch Tochterknollen vermehren.

Text: Daniela Freudenberg
Artikelbild: Alejandro MR/Shutterstock
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