Die Sumpfdotterblume – ein Steckbrief

Es gibt die Sumpfdotterblume in unterschiedlichen Varianten. Die bekannteste Art ist die in Europa heimische gelb blühende Caltha palustris, so der lateinische Name. Aus dem Himalaya kommt eine weiß blühende Unterart. Daneben gibt es noch diverse Züchtungen.

Sumpfdotterblume Merkmale
Die Sumpfdotterblume wächst bei uns oft wild an Bachläufen

Die Arten der Sumpfdotterblume

Unter dem Namen Caltha palustris sind sowohl die Wildformen als auch einige Züchtungen bekannt. Weitere Arten sind zum Beispiel die ebenfalls gelb blühende Caltha polypetata und die weiß blühende Caltha natans. Sie ist etwas kleiner als die anderen Arten und eignet sich hervorragend für die Pflanzung im Miniteich, wo sie nass steht, aber nicht überflutet wird. Die Hauptblütezeit liegt bei allen Sorten im Frühling.

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Die Sumpfdotterblume pflanzen

Die meisten Sorten der Sumpfdotterblume mögen einen Standort im Flachwasser mit einer Wasserhöhe von 10 – 20 cm in der leichten Sonne oder im Halbschatten. Dabei variiert die ideale Wasserhöhe je nach Sorte ebenso wie der ideale Kalkgehalt des Bodens.

Eine Pflanzung im Korb empfiehlt sich vor allem dann, wenn größere Fische, wie zum Beispiel Kois, im Teich gehalten werden. Beschweren Sie den Korb mit einige Steinen, dann können die Fische bei ihrer Nahrungssuche keine Schaden an Ihren Pflanzen anrichten. Pflanzkörbe erleichtern Ihnen auch die Reinigung oder Umgestaltung Ihres Gartenteichs.

Die Sumpfdotterblume pflegen

Die Sumpfdotterblume ist recht pflegeleicht. Haben Sie den passenden Standort gewählt, dann müssen Sie sich nicht viel um diese Pflanze kümmern. Sie gedeiht auch im Beet, sofern der Boden humos und feucht genug ist. Hier muss die Sumpfdotterblume allerdings reichlich und regelmäßig gegossen werden. Als Dünger eignen sich Hornspäne (12,00€ bei Amazon*) oder Knochenmehl.

Die Sumpfdotterblume als Heilpflanze nutzen

Die Sumpfdotterblume ist leicht giftig. Im Mittelalter wurde sie aufgrund ihrer leuchten gelben Farbe bei Leberleiden und Gallenbeschwerden verwendet, aber auch gegen Husten und Rheuma. Durch Trocknung soll das giftige Anemonin verloren gehen. In der Homöopathie wird Caltha palustris zum Beispiel bei Menstruationsbeschwerden, Bronchitis und entzündlichen Hauterkrankungen eingesetzt.

Das Wichtigste in Kürze:

  • leicht giftig
  • pflegeleicht
  • Standort: leicht sonnig bis halbschattig
  • Boden: feucht und nährstoffreich
  • Blütenfarbe: meist gelb, aber auch weiß

Tipp

Mögen sie das Außergewöhnliche, dann pflanzen sie die weiß blühende Caltha natans als Blickfang an Ihren Gartenteich.

Text: Ursula Eggers