Sonnenblume Überblick
Der lateinische Name der Sonnenblume lautet Helianthus

Die Sonnenblume – ein Steckbrief

Die Sonnenblume ist in unseren Breiten das Symbol des Hochsommers. Die oft riesig wachsende Pflanze wird nicht nur wegen ihrer wunderschönen Blüten gezogen. Als Ölpflanze und Bodenverbesserer wird sie industriemäßig angebaut.

Steckbrief der Sonnenblume

  • Botanischer Name: Helianthus
  • Ordnung: Asternartige
  • Unterarten: annuus, atrorubens, decapetalus, giganteus u. a.
  • Familie: Korbblütler (asteraceae)
  • Herkunft: Nord- und Mittelamerika
  • Verbreitungsgebiet: weltweit
  • Sorten: ca. 70 Arten
  • Nutzung: Ölgewinnung, Tierfutter, Bodenverbesserer, Zierpflanze
  • Höhe: 20 cm bis 500 cm
  • Blätter: grün, herzförmig, gesägt, behaart
  • Blüte: Auge mit Röhrenblüten, außen Zungenblüten
  • Blütengröße: 8 bis 40 cm
  • Farben: Gelb bis dunkelrot, auch mehrfarbig
  • Blütezeit: Juni/Juli bis Oktober/November, je nach Sorte
  • Mehrjährig: H. annuus einjährig, Stauden mehrjährig
  • Winterhart: H. annuus nicht winterhart, die meisten Stauden winterhart
  • Essbar: Kerne, bei Stauden auch die Knollen (Topinambur)

Sonniger Standort bevorzugt

Wie ihr Name schon vermuten lässt: Sonnenblumen lieben die Sonne. Je sonniger der Standort, umso schöner werden die Blüten.

Ein durchlässiger Boden ist Voraussetzung. Sonnenblumen mögen zwar viel Feuchtigkeit, Staunässe vertragen die Wurzeln aber überhaupt nicht.

Als Starkzehrer braucht die Sonnenblume einen sehr nahrhaften Boden. Regelmäßige Düngergaben bis zu zweimal die Woche verträgt sie gut.

Im Freiland oder Topf ziehen

Im Freiland entwickeln die großen Sorten der Sonnenblumen die schönsten Blüten, vorausgesetzt, der Sommer ist sehr sonnig, warm und es regnet nicht zu häufig.

Sonnenblumen lassen sich aber auch problemlos im Topf oder besser Kübel züchten und auf der Terrasse oder dem Balkon pflegen. Dafür sind kleinwüchsige Sorten am besten geeignet.

Sonnenblumen in der Blumenvase pflegen

Sonnenblumen machen sich auch sehr schön der Blumenvase. Allerdings halten sie dort nicht sehr lange. Täglicher Wasserwechsel und häufiges Anschneiden erhöhen die Lebensdauer der Blumen.

Wenn Sie Sonnenblumen länger konservieren möchten, empfiehlt es sich, die Blüten zu trocknen.

Das Trocknen empfiehlt sich auch, wenn Sie die Kerne ernten möchten, um sie im Winter als Vogelfutter zu verfüttern oder selbst in der Küche zu verbrauchen.

Tipps & Tricks

Blüten und Blätter der Sonnenblume richten sich immer nach der Sonne aus. Heliotropismus wird diese Wuchsform genannt. Dabei wachsen immer nur die Pflanzenteile, die gerade im Schatten liegen.

Text: Sigrid Hestermann

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