Der Blutweiderich im Steckbrief

In welcher Farbe blüht eigentlich der Blutweiderich, wie lange hält die Blüte an und an welchem Standort fühlt er sich am wohlsten? Wüssten Sie die Antworten? Nachdem Sie unseren Steckbrief studiert haben, bereiten Ihnen diese Fragen kein Problem mehr. Hier erfahren Sie alles zur Pflege und weitere wissenswerte Fakten über die Staude. Wir haben informative Merkmale übersichtlich zusammen gestellt.

blutweiderich-steckbrief
Der Blutweiderich wächst am besten in Ufernähe

Allgemeines

  • lateinischer Name: Lythrum salicaria
  • Synonyme: Gemeiner Weiderich, Gemeiner Gilbweiderich
  • Herkunft: einheimisch
  • Pflanzenfamilie: Weiderichgewächse (Lythraceae)
  • Besonderheit: verträgt Staunässe, vermehrt sich rasant durch Vögel und den Wind (ungeschlechtliche Vermehrung)
  • mehrere Arten?: über 40 Sorten
  • winterhart?: ja
  • giftig?: nein (keine Verwechslungsgefahr mit ähnlich aussehenden Giftpflanzen)

Vorkommen

Hätten Sie gedacht, dass der Blutweiderich im Gegensatz zu den meisten Pflanzen ausgerechnet in Nordamerika als Neophyt gilt? Beheimatet ist die Staude in Europa, Asien und auf dem australischen Kontinent.

Verwendung

  • als Uferbegrünung
  • als Teichpflanze (im Flachwasser, bis zu 20 cm Tiefe)
  • wild wachsend in Mooren, an Stränden oder auf feuchten Wiesen
  • Insektenweide
  • früher häufig zu medizinischen Zwecken

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Lichtverhältnisse am Standort

Substrat

  • humos
  • nährstoffreich
  • sandig
  • feuchte bis nasse Erde

Optische Merkmale

Wuchsform

  • Wuchshöhe: 40 cm bis 200 cm
  • Wuchsform: krautig

Blüte

  • Blütenfarbe: purpurrot mit bläulich rot schimmernder Krone
  • Blütezeit: Juni bis September (manche Sorten nur bis August)
  • Form: kerzenförmig mit 5 bis 6 Kronblättern, doppelt gezähnter Achsenbecher

Hinweis: Wussten Sie schon, dass der Blutweiderich drei unterschiedliche Blüten Arten aufweist? Er besitzt Blüten mit langen Griffeln und kurzen Staubblättern, Blüten mit mittellangen Griffeln und kurzen Staubblättern sowie einen dritten Typ mit kurzen Griffeln und langen bis mittellangen Staubblättern. In der Botanik spricht man bei diesem Phänomen von einer trimorphen Heterostylie. Darüber hinaus unterscheidet sich auch die Pollenfarbe der einzelnen Arten. Manche sind grün und groß, andere gelb und etwas kleiner.

Blätter

  • Form: schmal bis eiförmig, herzförmig, bisweilen auch rund
  • Anordnung: je nach Art gegenständig, quirlständig oder wechselständig
  • behaart
  • Farbe: grün

Frucht

  • Art: Kapselfrüchte
  • Form: eiförmig
  • Größe: 3 bis 4 mm
Text: Gartenjournal.net

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