Stachelbeeren putzen – so machen Sie es richtig

Nach der Ernte von Stachelbeeren geht die Arbeit erst richtig los. Um die Früchte weiter verarbeiten zu können, sind sie sorgfältig zu putzen. Wir erklären, wie Sie es richtig machen.

Stachelbeeren putzen

Was ist von einer Stachelbeere zu entfernen?

Reife Stachelbeeren haben in der Regel eine glatte, mehr oder weniger dicke Schale. An einem Ende befindet sich nach dem Pflücken noch ein Rest des Fruchtstiels. Am anderen Ende hängt der vertrocknete Rest der Blüte. Beides löst sich selbst nach längerem Kochen nicht auf und würde den Genuss als Marmelade oder Kuchenbelag spürbar schmälern. Daher ist das recht aufwändige Putzen für die qualitätsbewusste Hausfrau Ehrensache. So geht es:

  • die frischen Stachelbeeren in lauwarmem Wasser waschen
  • mithilfe der Fingernägel die Stiele und die braunen Anhänge abknipsen
  • alternativ mit einer kleinen Schere abschneiden

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Platzenden Stachelbeeren wirksam vorbeugen

Das Putzen von Stachelbeeren ist die beste Gelegenheit, um mit einem einfachen zusätzlichen Handgriff platzenden Früchten vorzubeugen. Das gilt für Beeren, die eingekocht oder eingefroren werden und somit Temperaturschwankungen unterworfen sind. Jede Stachelbeere wird mit einer dünnen Nadel eingestochen, damit hier später der Druck entweichen kann.

Dieser Trick funktioniert gleichfalls bei Beeren, die als Kuchenbelag in den Backofen wandern. Der Aufwand lohnt sich, denn das Auge isst auch bei Stachelbeeren immer mit.

Nicht zu früh putzen

Nach der Ernte sind Stachelbeeren nicht lange haltbar. Ungeputzt bleiben sie im Kühlschrank für etwa 2 Wochen frisch. Diese Haltbarkeit verkürzt sich hingegen dramatisch, wenn die Früchte zuerst gesäubert und dann aufbewahrt werden. In diesem Fall machen sie bereits nach 2 Tagen im Gemüsefach schlapp. Putzen Sie daher Stachelbeeren stets erst unmittelbar vor dem Verzehr oder der Zubereitung.

Tipps & Tricks

Hängen die Stachelbeersträucher voller Beeren und drohen unter der Last zusammenzubrechen? Dann ernten Sie kurzerhand einen Teil der halbreifen Früchte. Sie eignen sich ausgezeichnet zum Einkochen. Die restlichen Stachelbeeren verbleiben am Busch, um sie vollreif und frisch zu verzehren.

GTH

Text: Paula Jansen

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