Was macht den Spinat giftig

Schon Oma hat gewarnt: Spinat darf nicht wieder aufgewärmt werden, weil er gesundheitsschädliche Stoffe enthält. Heute weiß man, auch aufgewärmten Spinat kann man ohne Bedenken verzehren. Doch was ist dran an Omas Bedenken, welche Stoffe enthält der Spinat und wie geht man mit dem Spinat um?

Spinat giftig

Diese Stoffe enthält der Spinat:

  • Eisen
  • Nitrat
  • Vitamine C, A und B

Wann wandelt sich Nitrat in giftiges Nitrit um?

Viele Gemüsesorten enthalten Nitrat, das für uns nicht giftig ist. Durch körpereigene Bakterien, Wiederaufkochen oder eine lange Lagerung wandelt sich Nitrat in giftiges Nitrit um.

Das behindert den Sauerstofftransport im Körper und gilt als krebserregend. Für Erwachsene ist die Nitritmenge, die durch Lagerung und Wiederaufwärmen entsteht, unbedenklich.

In Verbindung mit Aminosäuren kommt es zur Umwandlung von Nitrat in krebserregendes Nitrosamin. Das kann vermieden werden, wenn Spinat nicht zu Fisch gegessen wird.

Tipps für die richtig Zubereitung und Lagerung

  • Spinat immer blanchieren, das verringert den Nitratgehalt
  • Nitrat geht ins Kochwasser über, deshalb Spinatwasser immer wegschütten
  • Spinat höchstens eine Woche, am besten im Kühlschrank lagern
  • Spinat zum Aufbewahren rasch abkühklen lassen
  • aufgewärmter Spinat ist unbedenklich, wenn er im Kühlschrank gelagert wurde und nicht wieder
    aufgekocht wird

Tipps & Tricks

Für Babys ist Spinat bekömmlich wenn er erst nach dem 5. Monat gefüttert und mit Getreide oder Karotten gemischt wird. Aufgrund des geringeren Körpergewichtes sollte aufgewärmter Spinat bei Kindern vermieden werden, da er zu Blausucht führen kann.

Text: Burkhard

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