Spinat einkochen: So geht’s

Spinat lässt sich wie viele andere Gemüsesorten durch Einwecken für lange Zeit haltbar machen. Hierfür sind nur wenige Grundzutaten notwendig und der Aufwand hält sich im überschaubaren Rahmen.

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Eingekocht ist Spinat lange haltbar

Die erforderlichen Utensilien

Zunächst benötigen Sie Weckgläser mit Glasdeckel und Gummiring oder Twist-Off-Gläser mit unversehrter Dichtung. Sehr unkompliziert ist das Einkochen im Einkochautomaten. Verfügen Sie nicht über ein derartiges Gerät, können Sie den Spinat auch im Backofen einwecken.

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Gläser und Deckel müssen vor dem Einmachen gründlich gespült und für zehn Minuten in kochendem Wasser sterilisiert werden.

Zutaten

  • 1 kg Spinat
  • Nach Belieben Salz und Muskatnuss

Spinat kochen

  1. Den Spinat sorgfältig waschen, die harten Stiele abschneiden und das Gemüse gründlich trocken schleudern.
  2. Einige Esslöffel Wasser in einen Topf geben und den Spinat darin zusammenfallen lassen. Mit etwas Muskat und Salz würzen.
  3. Mit dem Passierstab zerkleinern. Lieben Sie etwas gröberen Spinat, können Sie die abgekühlten Blätter auch fein hacken.
  4. Füllen Sie das Gemüse in die vorbereiteten Gefäße.

Einkochen im Einkochautomaten

  1. Stellen Sie die Gläser auf den Rost des Wecktopfes und gießen Sie so viel Wasser an, dass die Gefäße zu mindestens zwei Dritteln in der Flüssigkeit stehen.
  2. Bei 98 Grad 90 bis 110 Minuten einkochen. Die genaue Zeit ist abhängig davon, welchen Einkochautomaten Sie verwenden.
  3. Mit der Zange herausnehmen und abkühlen lassen.
  4. Überprüfen Sie, ob sich in allen Gläsern ein Vakuum gebildet hat.
  5. Beschriften, kühl und dunkel lagern.

Einkochen im Backofen

  1. Stellen Sie die Gläser in die Fettpfanne und gießen Sie ein bis zwei Zentimeter Wasser an.
  2. In die Röhre schieben und den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze einstellen.
  3. Sobald das Wasser in der Fettpfanne zu kochen beginnt und kleine Bläschen in den Gläsern aufsteigen, ausschalten und das Einkochgut noch 40 Minuten im Ofen belassen.
  4. Herausnehmen und nach dem Abkühlen überprüfen, ob sich ein Vakuum gebildet hat.
  5. Beschriften, kühl und dunkel lagern.

Tipps

Spinat lässt sich auch sehr gut einfrieren. Blanchieren Sie die hierfür die Blätter kurz, schleudern Sie diese trocken und frieren Sie das in Tiefkühlbehälter abgefüllte Gemüse ein.

Text: Michaela Kaiser
Artikelbild: Iakov Filimonov/Shutterstock

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