Sanddorn ernten

Sanddorn ernten wie die Profis

Sie leuchten orange, sind überaus saftig und gelten als extrem vitaminreich - die Beeren des Sanddorns. Die falsche Erntemethode kann schnell schweißtreibend, verletzungsreich und schmutzig ausgehen. Doch wie macht man es richtig?

Wann ist der beste Zeitpunkt?

Die Beeren des Sanddorns sind in der Regel zwischen September und Oktober reif und bereit für die Ernte. Manche Sorten wie Sirola und Hergo reifen schon im August aus.

Prinzipiell ist die Ernte bis Dezember oder mit Glück bis ins Frühjahr möglich. Doch das Warten bringt das Risiko mit sich, dass die Früchte anfangen zu gären, ranzig schmecken oder von Wildtieren verspeist werden.

Die Beeren sind reif, wenn sie ihre leuchtend orange bis orangegelbe Farbe erhalten haben. Sobald die Farbe der Früchte verblasst bzw. ausbleicht, verlieren sie an Qualität und ihr Geschmack leidet darunter.

Auf die Technik kommt es an

Die Ernte der Sanddornbeeren gehört nicht zu den einfachsten Aktionen im Garten. Aufgrund der zahlreichen Dornen an den Zweigen kommt es schnell zu Verletzungen beim Pflücken. Aus diesem Grund sollten Sie bei der Ernte Handschuhe wie beispielsweise feste Rosenhandschuhe tragen. Weiterhin besteht die Gefahr, dass die Beeren platzen und der Saft Ihre Kleidung ruiniert.

Und so machen es die Profis: Die früchtetragenden Zweige werden mit einer Gartenschere abgeschnitten und Zuhause eingefroren. Am nächsten Tag oder später werden sie aus dem Gefrierschrank genommen und die Beeren werden abgeschüttelt. Eine Alternative ist es, die Zweige abzuschneiden und die Beeren mit einer Gabel abzustreifen.

Darüber hinaus können Sie eine Plane unter den tragenden Sanddornstrauch ausbreiten. Anschließend schütteln Sie den Strauch vorsichtig, wodurch die reifen Beeren herabfallen. Dann brauchen sie nur noch aufgelesen zu werden.

Und nach der Ernte?

Wenn Sie die ganzen Zweige abschneiden erübrigt sich später ein Rückschnitt des Strauches. Mit den Beeren lassen sich viele Küchenkreationen herstellen. Sie sind roh essbar, treffen jedoch dann gewöhnlich nicht den Geschmack der meisten Menschen.

Sie eignen sich unter anderen:

  • als Trockenobst
  • für Säfte, Smoothies und Liköre
  • als Kuchenobst
  • zum Herstellen von Gelee, Kompott und Marmelade
  • die enthaltenen Samen zum Vermehren verwenden
  • die früchtebehangenen Zweige als Dekoration in der Vase verwenden

Tipps & Tricks

Wenn die orange leuchtenden Beeren nicht gepflückt werden, machen sich gern heimische Vögel und Kleinsäuger über sie her. Sie stellen daher eine wertvolle Nahrungsquelle zum Überwintern in unseren Gefilden dar.

Beiträge aus dem Forum

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    Moin Moin Ich lebe auf einem kleinen Resthof und möchte mir ein Heilkräuterbeet anlegen. Größe ist 2x3 Hochbeet. Hat da einer schon Erfahrung und wie dämme ich Melisse und Salbei ein, dass sie nicht gleich Quadratmeter groß werden? Ahnung, ja, Grün nach oben und Braun in die Erde. Oder so. Großstadtkind halt. LG

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