Salweide eignet sich gut zur Heckenbepflanzung

Salweiden gehören der Gattung Weiden und der Familie Weidengewächse an. Es sind einheimische, robuste, winterfeste Pflanzen, die entweder als große Sträucher oder als kleine Bäume wachsen. Sie sind gut zur Gestaltung von naturnahen Hecken geeignet.

Salweidenhecke pflegen
Die Salweide ist schnittverträglich und lässt sich daher gut als Hecke erziehen

Die Salweide ist ein schnell wachsender Strauch, der in der Sonne oder im Halbschatten und auf fast jedem Boden gedeiht. Die natürliche Verbreitung reicht vom nördlichen Skandinavien bis ins östliche Asien. Hierzulande wird die Salweide besonders ihrer frühen Blüte wegen als Nahrungsquelle für die Bienen geschätzt. Als Heckenpflanze ist die Salweide aufgrund ihrer Schnellwüchsigkeit und Schnittverträglichkeit eine gute Wahl.

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Salweide-Hecke pflanzen

Die Salweide wächst bei guten Bedingungen im Jahr etwa 50-80 cm. Der ausgewachsene Strauch kann 10 Meter hoch und 3-4 Meter breit werden. Da solche Maße für die Hecke meist nicht gewünscht sind, sollte man von Anfang an durch den gezielten Schnitt die Verzweigung an den gewünschten Stellen fördern. Folgende Pflanzhinweise sind außerdem zu beachten:

  • Pflanzzeitpunkt: ab März, bei frostfreien Lagen auch früher möglich,
  • Pflanzabstand zwischen einzelnen Pflanzen: etwa ein Meter,
  • Pflanzschnitt: direkt nach dem Einpflanzen zum besseren Verzweigen.

Die Pflege der Salweide-Hecke

Die Salweiden sind schnittverträglich. Es wird empfohlen, die Salweide unmittelbar nach der Blüte sehr stark zurückzuschneiden, sodass nur noch kurze Stummeln übrig bleiben. Innerhalb von ein paar Wochen treibt die Salweide aus und bekommt auch im nächsten Frühjahr eine üppige Blüte. Kürzt man die Sträucher im Juli mit einer Heckenschere von der Seite und von oben ein, wird die Hecke dichter.

Gedüngt wird in den ersten beiden Jahren nach dem Anpflanzen, danach nur, wenn die Blätter sich gelb färben. Im April und im Juli verteilt man etwa 50 g/Meter Volldünger und harkt diesen ein. Die Erde unter den Sträuchern deckt man am besten mit Rindenmulch o. ä. ab, was den Wurzelbereich vom Austrocknen und vor Unkraut schützt.

Tipps

In der Forstwirtschaft werden die Salweiden außerdem als die sogenannten Pionierpflanzen genutzt, die als erste Gehölze zur Begrünung von Rohböden und Ansiedlung auf Brachflächen eingesetzt werden.

Text: Olivia Sommer

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