Rosmarin einfrieren oder trocknen

Der Rosmarin gehört zu den Küchenkräutern, die sehr vielseitig einsetzbar sind. Daher ist es sinnvoll, sich sowohl einen getrockneten, als auch einen gefrorenen Vorrat des Krautes anzulegen. Beide Varianten kommen im Geschmack dem frischen Rosmarin sehr nahe.

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Rosmarin wird am liebsten getrocknet, lässt sich aber auch einfrieren

Rosmarin ernten

Rosmarin wird um die Mittagszeit, am besten an einem Sonnentag, geerntet. Um diese Zeit besitzt das Kraut die größte Menge an ätherischen Ölen. Schneiden Sie nur einwandfreie Zweige ab. Sind Nadeln welk oder vertrocknet, werden die Zweige zwar abgeschnitten, landen aber auf dem Kompost. Waschen Sie die Zweige unter fließendem Wasser und lassen sie auf einem Küchentuch abtrocknen.

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Rosmarin haltbar machen

Wie Sie weiter vorgehen, hängt davon ab, auf welche Weise Sie das Kraut haltbar machen möchten. Sollen ganze Zweige konserviert werden, ist keine weitere Vorbereitung mehr nötig. Möchten Sie das Kraut zerkleinern, müssen Sie die einzelnen Nadeln vom Zeig abschneiden und gegebenenfalls hacken. Zweige, ganze oder gehackte Nadeln können gefroren oder getrocknet werden.

Rosmarin einfrieren

Am einfachsten ist es , die gesäuberten, ganzen Rosmarinzweige einzufrieren. Dazu steckt man diese einfach in einen Gefrierbeutel oder in eine Gefrierbox. Die gefrorenen Nadeln lassen sich später leicht von den Zeigen abbrechen und zerbröseln.
Bereits zerkleinerten Rosmarin können Sie auch in Eiswürfelbehältern einfrieren. Auf diese Weise stellen Sie ganz einfach Kräuterwürfel her, wenn Sie Rosmarin und andere Kräuter vor dem Einfrieren mischen.
Rosmarin hält sich in der Gefriertruhe etwa ein Jahr. Allerdings werden Sie bei der Verwendung feststellen, dass eine lange Lagerzeit sich nachteilig auf das Aroma auswirkt.

Rosmarin trocknen

Möchten Sie Rosmarin trocknen, ernten Sie ganze Zweige. Die Kräuter sollten trocken und sauber sein. Bei Verschmutzungen ist es natürlich erforderlich, die Rosmarinzweige kurz abzubrausen. Dann bündeln Sie immer bis zu acht Zweige zu einem Sträußchen zusammen und hängen dies an einem trockenen Ort auf eine Leine. Ist ausreichend Platz vorhanden, können Sie die Zweige auch einzeln auf einer geraden Fläche trocknen.
Sobald die Nadeln knistern und sich nicht mehr biegen lassen, ist der Rosmarin ausreichend getrocknet und kann in Gläsern mit Schraubverschluss aufbewahrt werden.
Ein Trocknen im Backofen ist ebenfalls möglich. Bei geringer Temperatur trocknet der Rosmarin auf dem Blech etwa vier Stunden.

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Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: 5PH/Shutterstock

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