Rosen wässern
Rosen trocknen schnell aus

Rosen richtig gießen – So gehen Sie vor

Rosen kommen nur sehr schwer mit Trockenheit zurecht, sie bevorzugen einen kontinuierlich leicht feuchten - aber keinesfalls nassen! - Boden. Insbesondere jüngere sowie frisch gepflanzte Rosen sollten regelmäßig mit Wasser versorgt werden. Achten Sie jedoch darauf, dass sich keine Staunässe entwickelt - wie so viele Pflanzen mögen auch Rosen keine allzu nassen Füße, zudem führen diese zu einer Wurzelfäule.

Wann und womit man Rosen gießen sollte

Dass man durstige Pflanzen an heißen Sommertagen wässern sollte, dürfte jedem Gärtner bewusst sein. Dass Rosen aber auch an kühleren, aber sehr windigen Herbsttagen schnell austrocknen können, ist dagegen nicht jedem bekannt. Doch tatsächlich entzieht nicht nur die Sonne, sondern auch der Wind dem Boden sehr viel Feuchtigkeit. Sie sorgen schließlich für den Ausgleich, indem Sie Ihren Rosen eine ordentliche Gießkanne voll Wasser gönnen. Verwenden Sie dabei möglichst eine Kanne mit einem Gießaufsatz, da dieser das Wasser gleichmäßiger verteilt und außerdem den Wasserdruck mindert. Aus demselben Grund sollten Sie außerdem nicht mit einem Wasserschlauch wässern, da dadurch nur unnötig Erde vom Wurzelstock weggeschwemmt wird. Den richtigen Zeitpunkt fürs Gießen erkennen Sie mittels Fingerprobe an der Erde. Lässt die Pflanze dagegen schon die Blätter hängen, wird es höchste Eisenbahn!

Rosen am besten morgens gießen

Allerdings ist es nicht nur wichtig, Rosen überhaupt zu gießen – auch der richtige Zeitpunkt ist relevant. Gießen Sie die Pflanzen am besten am frühen Morgen (bzw. am späten Abend), da sonst durch die Verdunstung zu viel des kostbaren Nasses verloren geht. Außerdem sollten Sie auch darauf achten, auf gar keinen Fall Laub und Blüten zu benetzen, denn dies führt sehr häufig zu Pilzinfektionen wie beispielsweise Sternrußtau oder Rosenrost. Aus demselben Grund sollten Rosen auch an einem eher luftigen Standort stehen, damit Regenwasser schneller abtrocknen kann.

Kübelrosen richtig gießen

Grundsätzlich brauchen in Kübeln kultivierte Rosen häufiger und natürlich auch mehr Wasser als ausgepflanzte Exemplare, immerhin können diese sich nicht selbst versorgen. Den richtigen Zeitpunkt erkennen Sie durch die Fingerprobe: Ist das Substrat oberflächlich abgetrocknet, ist es Zeit für die nächste Wässerung. Sorgen Sie jedoch unbedingt für eine gute Drainage im Topf, damit sich keine Staunässe bilden kann. Rosen sollten niemals im Wasser stehen, so dass Sie überflüssiges Gießwasser am besten gleich entfernen.

Tipps

Eine Überwässerung führt nicht nur zu Staunässe und somit zu Wurzelfäule, sondern spült auch wertvolle Nährstoffe aus dem Boden. Sollte Ihre ansonsten gut gedüngte Rose also plötzlich gelbe Blätter bekommen, so fehlen ihr bestimmte Spurenelemente, vor allem jedoch Eisen.

Text: Ines Jachomowski

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