Rhipsalis gibt es in vielen unterschiedlichen Arten

Rhipsalis bezeichnet eine Kakteenart, die weitläufig zu den Blattkakteen gehört. Diese Kakteen werden wegen ihrer langen, teilweise sehr dünnen Triebe auch Korallenkaktus, Binsenkaktus oder Rutenkaktus genannt. Alle Arten dieser Familie sind pflegeleicht und ideal für Gärtner, die in die Kakteenzucht einsteigen möchten.

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Gute Pflege belohnt die Rhipsalis mit Blüten
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Fast alle Rhipsalis-Arten stammen aus Brasilien

Rhipsalis gehört zu den Epiphyten. Diese Kakteenart wächst also auf anderen Pflanzen. Beheimatet ist sie in den Regenwäldern Brasiliens. Sie ist nicht frosthart und mag auch direktes Sonnenlicht gerade zur Mittagszeit nicht so gern.

In freier Natur können die oftmals sehr dünnen Triebe eine Länge von bis zu zweieinhalb Metern erreichen.

Im Haus wird die ungiftige Kakteenart meist als Ampelpflanze gezogen, da die Triebe lang herabhängen. Sie ist ausgesprochen pflegeleicht und verträgt kleine Pflegefehler sehr gut.

Bekannte Rhipsalis-Arten

Zu den bekanntesten Arten des Rhipsalis gehören:

  • Rhipsalis baccifera
  • Rhipsalis campos-portoana
  • Rhipsalis cassutha
  • Rhipsalis cereuscula
  • Rhipsalis crispata
  • Rhipsalis houlletiana

Rhipsalis ist pflegeleicht

Rhipsalis gehört wohl zu den pflegeleichtesten Kakteenarten überhaupt. Der schlimmste Fehler, den Sie machen können, ist ein zu feuchter Wurzelballen. Beim Gießen müssen Sie deshalb etwas vorsichtig sein, damit sich auf keinen Fall Staunässe entwickeln kann. Völlige Trockenheit ist aber ebenso zu vermeiden.

Rhipsalis benötigt keine richtige Winterruhe. Er kann das ganze Jahr über im Blumenfenster gehalten werden. Manche Experten empfehlen aber, für unterschiedliche Tag- und Nachttemperaturen zu sorgen, um die Blühfreudigkeit anzuregen.

Rhipsalis einfach über Stecklinge vermehren

Rhipsalis lässt sich sehr einfach vermehren. Sie müssen dafür nur im Frühjahr Stecklinge schneiden. Die Stecklinge müssen eine Länge von 10 bis 15 Zentimetern aufweisen.

Nach dem Schneiden lassen Sie die Schnittstellen mehrere Tage lang trocknen. Erst dann werden die Stecklinge etwa vier Zentimeter tief in vorbereitete Anzuchttöpfe gesteckt. Das Substrat muss mäßig feucht gehalten werden.

Sobald sich neue Triebe entwickeln, hat der Rhipsalis genügend Wurzeln gebildet. Er kann dann ganz normal wie eine erwachsene Pflanze weitergepflegt werden.

Tipps

Die meisten Arten des Rhipsalis entwickeln sehr hübsche Blüten, die teilweise stark duften. Die Blütezeit zieht sich von November bis Mai hin.

Text: Sigrid Hestermann
Artikelbild: NANCY AYUMI KUNIHIRO/Shutterstock
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