Der beste Dünger
Im Juli sollte der Rasen gedüngt werden

Rasenpflege im Juli: Den besten Dünger wählen

Rasenflächen im Garten gelten schon von Natur aus als überdurchschnittlich „verfressen“, sodass eine regelmäßige Düngung, wegen der entstehenden Substanzverluste beim Mähen zu den regelmäßigen Pflichtaufgaben gehört. Eigentlich sind ja die Ernährungsbedürfnisse des beliebten Gartengrüns recht monoton. Kalium und Stickstoff reichen oft schon, aber Kraftnahrung in Gestalt von organischen und mineralischen Rasendüngern braucht’s dennoch, wenigsten zwei- bis drei Mal jährlich. Wer im März damit gefüttert hat, ist im Juli wieder dran, denn länger als sechs Monate wirkt Mineraldünger nicht. Organischer Dünger, der als Granulat per Hand oder mit dem Streuwagen auf den Rasen gebracht wird, wirkt da länger. Zwar ist seine Konzentration schwächer, aber er wird nicht ausgewaschen und verbessert den Boden und seine Wasserspeicherfähigkeit unterhalb der Grasnarbe für längere Zeit. Und der Rasen braucht Kraft, im Sommer besonders viel, weil er sich mit aller Energie gegen das auswuchernde Unkraut durchsetzen muss.

Wer also nicht oder falsch düngt, braucht sich über die überaus lästigen Rasenunkräuter nicht zu wundern. Die Unterschiede der einzelnen Düngerarten haben wir bereits im vorangegangenen Artikel zur Bodenpflege beleuchtet. Sie treffen für die Pflege des Gartengrüns ebenso zu. Aber welche der gefühlten Tausend verschiedenen Rasendüngersorten ist nun wirklich am besten geeignet? Das Portal von heimwerker.de hat es vor Kurzem für 2017 herausgefunden – hier sind die Empfehlungen:

Vergleichs-sieger Preis-Leistungssieger        
Marke/Produkt Wolf-Garten 2 in 1 3840745 Compo mit Langzeitwirkung Neudorff Azet Rasendünger Cuxin DCM Spezial Minigran Naturen Bio 8864
Vergleichsergebnis 1,3 sehr gut 1,4 sehr gut 1,5 gut 1,7 gut 1,8 gut
Düngerart organisch-mineralisch organisch organisch organisch-mineralisch organisch
Saison Frühling Frühling Sommer und Herbst Sommer und Herbst Frühling und Sommer
reicht für 450 m2 750 m2 200 m2 500 m2 250 m2
Preis/10m2 ca. 0,67 € ca. 0,51 € ca. 1,10 € ca. 0,71 € ca. 1,00 €
Stickstoffanteil 22 % 15 % 10 % 12 % 9 %
Phosphatanteil 5 % 5 % 3 % 4 % 2 %
Kaliumanteil 5 % 8 % 5 % 6 % 2 %
Unkrautvernichter ja nein nein nein nein
biologisch nein ja ja nein ja
Preis (ca.) 39,95 € bei Hertie 34,99 € bei Dehner 23,99 € bei OBI 32,99 € Baumarktplus 18,96 € Bei eBay

Überdüngen ist schädlicher, als es überhaupt nicht zu tun!

Huch – da geht schon mal was daneben beim Befüllen des Streuwagens aus dem Sack und gleich rauf auf den Rasen. Oder bei der Düngung per Hand – etwas mehr, wird schon nicht schaden. Falsch, jedenfalls beim mineralischen Rasendünger, denn der sollte wirklich genau nach Herstellervorschrift aufgebracht werden. Am besten, Sie befüllen daher den Streuwagen sicherheitshalber am Rasenrand. Ein Plus an organischer Düngung nimmt der Rasen indes nicht krumm, da die Nährstoffe ohnehin erst nach und nach freigesetzt werden und seine Konzentration auch nicht Pflanzen schädigend wirkt. Die ein wenig unangenehmen Gerüche nach dem Angießen sind übrigens nach kurzer Zeit verschwunden. Nach dem Düngen mit organischen und hochwertigen mineralischen Mitteln, die für Kinder und Haustiere völlig unbedenklich sind, kann der Rasen gleich betreten werden. Wer Dünger mit integriertem Moosvernichter einsetzt, sollte die Grünflächen für wenigstens drei Tage völlig in Ruhe lassen.

Tipps & Tricks

Nach dem Düngen Ihres Rasens während der Sommermonate, sollten Sie ihn einmal wöchentlich mähen, falls gemulcht wird, sogar zweimal pro Woche. Möglichst nicht zu tief, da ansonsten die Moos- und Unkrautbildung beschleunigt werden.

Text: Gartenjournal.net

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