Rasenkanten: Tolle Tipps für einen pflegeleichten Übergang

Ohne Rasenkante wuchert das Grün rasch wieder in die Beete und muss mühsam abgestochen werden. Deshalb lohnt sich die Investition in eine attraktive Beeteinfassung. Welche Varianten es gibt und wie diese angelegt werden, erläutern wir im nachfolgenden Artikel.

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Für die Rasenkanten kommen verschiedene Materialien infrage

Rasenkante aus Kunststoff

Vorteile Nachteile
Preiswert Wenig umweltfreundliches Material
Flexibel überall einsetzbar Optik fügt sich nicht so gut in die Natur ein
Unkompliziert anzubringen Nicht so haltbar und stabil
Viele Farben und Maße  

Einbringen der Beeteinfassung

  • Rasenkanten aus Kunststoff werden meist einfach in den Boden gesteckt.
  • Bei durchgängigen Beeteinfassungen sollten Sie zuvor mit einem Spaten eine Rille ausheben.
  • Damit kein Spalt entsteht, Rasenkante etwas überlappend einbringen.
  • Ausreichend tief setzen, damit die mechanischen Belastungen nicht zum Brechen des Kunststoffs führen.

Beeteinfassung aus Holz

Vorteile Nachteile
Preisgünstig Abhängig von der Holzart, unbehandelt nicht sehr witterungsbeständig
Verschiedene Ausführungen Erleichtert das Mähen nicht immer
Rollboardelemente sind einfach zu installieren Nicht als Wurzelsperre geeignet
Optik fügt sich schön ein  

Einbringen der Beeteinfassung

  • Beetkante aus Holz einige Zentimeter tief entlang des Rasens in die Erde stecken.
  • Mit einem Gummihammer so tief wie gewünscht in den Boden einschlagen.

Rasenkante aus Pflastersteinen

Vorteile Nachteile
Optisch sehr ansprechend Teuer
Passt in jeden Garten Muss fachgerecht eingebracht werden
Nahezu unverwüstlich  
Erleichtert das Mähen  

Einbringen der Beeteinfassung

  • An den geraden Stellen der Rasenkante eine Schnur zur Orientierung spannen.
  • Entlang der Kante einen spatentiefen Graben ausheben.
  • Dieser sollte in etwa so breit sein, wie die einzubringenden Steine.
  • Graben mit Füllsand auffüllen und das Material sorgfältig feststampfen.
  • Die Höhe des Füllsandes richtet sich nach der Höhe der Steine.
  • Rasenkantensteine einsetzen und mit einem Gummihammer so tief einklopfen, dass sie sich ein bis zwei Zentimeter über Rasenniveau befinden.
  • Fugen zwischen den Steinen mit Pflastersand schließen.
  • Spalten zwischen Rasen und der Pflasterkante aus Steinen mit Mutterboden verfüllen.

Rasenkante aus Metall

Vorteile Nachteile
Langlebig Teuer
Moderne, eher unauffällige Optik  
Einfach zu installieren  
Passt sich nahezu jeder Form an  

Einbringung der Beetkante

  • Entlang der Rasenkante einen Spalt mit dem Spaten vorstechen.
  • Beetbegrenzung aus Metall mit den Fixierstäben positionieren.
  • Profile vorsichtig mit dem Kunststoffhammer einschlagen.
  • Dabei sehr behutsam vorgehen, da sich die dünnen Metallkanten leicht verbiegen.

Tipp

Häufig ist in der Fachliteratur von der „Englischen Rasenkante“ zu lesen. Mit dieser bezeichnet man den nahtlosen Übergang vom Rasen zum Beet. Da sie mindestens alle sechs Wochen mit dem Rasenkantenstecher neu abgestochen werden muss, ist diese Variante ausgesprochen pflegeintensiv.

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Text: Michaela Kaiser
Artikelbild: jeep2499/Shutterstock

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