Die richtigen Rahmenbedingungen schaffen: die Prinzessinnenblume überwintern

Die aus Brasilien stammende Prinzessinnenblume (Botanischer Name: Tibouchina urvilleana) kann zwar auch wie eine Zimmercalla ganzjährig im Haus gepflegt werden, üblich ist aufgrund des starken Wachstums aber eher die Kultur als Kübelpflanze. Da die Prinzessinnenblume sehr frostempfindlich ist, ist für das Überwintern ein geschütztes Winterquartier notwendig.

Veilchenbaum überwintern
Die Prinzessinnenblume kann nicht draußen überwintern

Unbedingt rechtzeitig umstellen

Ähnlich dem Pflege nimmt eine Tibouchina nicht erst bei wirklichen Minusgraden Schaden, sondern auch schon bei kühleren Temperaturen unter 5 Grad Celsius. Sie sollten daher im Herbst mit dem Umzug ins Haus nicht zu lange warten, da es sonst zu irreparablen Schäden an der Prinzessinnenblume kommen kann. Vor dem Überwintern sollten die Pflanzen einige Wochen lang nicht mehr gedüngt und auch nicht mehr allzu stark gegossen werden.

Die idealen Bedingungen für das Überwintern

Am Besten kommt eine Prinzessinnenblume durch den Winter, wenn die folgenden Rahmenbedingungen ungefähr eingehalten werden:

  • genügend Tageslicht
  • keine Staunässe und sparsames Gießen
  • hohe Luftfeuchtigkeit, allerdings gerne bei milder Witterung gelegentlich lüften
  • keine Düngung vor dem Neuaustrieb im Frühjahr
  • Temperaturen möglichst zwischen 10 und 15 Grad Celsius

Tipps

Der mit seinen charakteristischen Blüten an das Veilchen erinnernde Strauch sollte möglichst jedes Jahr nach dem Überwintern umgetopft werden. Dabei sollte das neue Pflanzgefäß nicht zu groß gewählt werden, da sonst zwar das Pflanzenwachstum stimuliert, die Anzahl der Blüten aber eher reduziert wird. Die rasch wachsenden Zweige können bis zu 3 Mal im Jahr zurückgeschnitten werden.

Text: Alexander Hallsteiner

Melde Dich für unseren Newsletter an

Erhalten Sie den monatlichen Gartenjournal Newsletter in Ihr E-Mail Postfach. Abmelden ist jederzeit möglich.