Pilea über Ableger vermehren

Nichts ist einfacher. als eine Pflanze über Ableger zu vermehren. Ganz besonders bei der Ufopflanze bietet sich diese Methode an. Suchen Sie nach einer ausführlichen Schritt-für-Schritt Anleitung für dieses Vorhaben? Dann sind Sie auf dieser Seite genau richtig. Im Folgenden finden Sie hilfreiche Tipps und Informationen zu Ablegern der Ufopflanze.

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Die Pilea bildet ganz von allein Ableger, die nur noch abgetrennt werden müssen

Unterschiedliches Wachstum der Stecklinge

Die Pilea bildet zwei unterschiedliche Arten von Anlegern aus:

  • Ableger, die direkt an der Mutterpflanze wachsen
  • Ableger mit eigener Wurzel, die in einiger Entfernung aus der Erde ragen

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Erstere lassen sich problemlos mit einem Messer abtrennen und nach der folgenden Anleitung vervielfachen. Dafür sollten Sie einen kleinen Teil der Wurzel mit abschneiden.
Um separat wachsende Ableger zu gewinnen, ist es erforderlich die Mutterpflanze in einem Radius von 3 cm auszugraben. Unterirdisch sind die Stecklinge mit der Ursprungspflanze verwachsen. Trennen Sie auch hier einen Teil der Wurzel mit ab.

Hinweis: Damit sich sowohl die Mutterpflanze gut von der Teilung erholt, als auch die jungen Triebe gut anwachsen, ist ein sauberer Schnitt unabdingbar. Benutzen Sie nur Werkzeuge, die Sie zuvor desinfiziert haben. Zudem sollte es sich um ein scharfes Messer handeln. Sägen Sie nicht an der Wurzel, sodass diese ausfranst und reißen sie die Wurzel schon gar nicht gewaltsam ab.

Anleitung zur Vermehrung

Haben Sie das Vorgehen zur Vermehrung einmal verinnerlicht, ist es ein Kinderspiel, Ihren Bestand an Ufopflanzen zu erweitern. Ableger können Sie ganzjährig entnehmen. So gehen Sie bei der Anzucht neuer Pflanzen vor:

  • der Mutterpflanze beliebig viele Stecklinge entnehmen
  • in vorbereitete Anzuchttöpfe (8,54€ bei Amazon*) pflanzen
  • alternativ in ein Glas Wasser stellen, bis sich sichtbare Wurzeln gebildet haben

Hinweis: Die Wurzeln der Pilea sind sehr empfindlich. Züchten Sie die jungen Ufopflanzen zunächst im Wasserglas, riskieren Sie, diese bei der anschließenden Pflanzung zu beschädigen. Empfehlenswerter ist demzufolge, die Stecklinge sogleich in die Erde zu setzen. Allerdings wachsen sie dann langsamer heran.

Ansprüche an den Anzuchttopf

Die Ufopflanze benötigt für ein gesundes Wachstum viele Nährstoffe. Herkömmliche Blumenerde aus dem Supermarkt wird diesem Anspruch häufig nicht gerecht. Geben Sie daher lieber etwas mehr Geld für hochwertiges Substrat aus. Des Weiteren benötigen Sie Anzuchttöpfe mit einem Durchmesser von mindestens 9 cm, damit die jungen Triebe genügend Platz haben, eine Wurzel auszubilden.
Auf der Fensterbank fühlen sich die entnommenen Ableger wohl.

Text: Gartenjournal.net

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