Pfauenauge – ein Rhododendron mit bezaubernden Blüten

Mit dem Pfauenauge haben Züchter die Familie der Rhododendren um ein besonders schönes Exemplar erweitert. Die Farbe der Blüten und ihre Musterung sind einmalig, nicht jedoch die Ansprüche der Pflanze. Da ist Pfauenauge typisch Rhododendron!

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Das Pfauenauge ist eine besonders schöne Rhododendronart

Wuchs und Aussehen

Die Wuchsform und das Aussehen der Blätter sind wie bei allen bekannten Rhododendren. Diese markengeschützte Sorte kann eine maximale Höhe von 1 bis 1,5 m erreichen und wird mindestens ebenso breit.

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Die Farbe und Musterung der Blüten sind an dieser Sorte das Besondere. Sie zeigen sich fliederfarben mit einem weinroten Auge. Die Blütezeit dauert von Ende Mai bis Mitte Juni an. Im September kann eine Nachblüte folgen.

Standort und Boden

Auch hier sind die Anforderungen der Ursprungspflanze geblieben. Halbschattig bis schattig muss der Standort im Garten sein. Der Boden locker, humos und vor allem sauer. Statt im Beet kann das Pfauenauge auch in einem Kübel gepflanzt werden.

Pflanzung

Als Containerware darf dieser Rhododendron ganzjährig gepflanzt werden. Einzig frostige Wintertage scheiden aus. Auch heiße Sommertage sollten gemieden werden, da Hitze die Pflanze stresst.

Gießen und Düngen

Das Pfauenauge muss das ganze Jahr über gegossen werden, sofern Wasserbedarf besteht. Die oberste Erdschicht darf und sollte zuvor antrocknen. Bei Kübelpflanzen muss der Besitzer öfter gießen, ohne die Pflanze dabei unter Wasser zu setzen. Es ist hilfreich, wenn der Topf über große Abflusslöcher verfügt und beim Pflanzen eine Drainageschicht angelegt wurde.

Düngen Sie das Pfauenauge mit einem speziellen Rhododendron Dünger. Auch Kaffeesatz eignet sich gut als Nährstoffversorger, da es den pH-Wert des Bodens senkt.

Schneiden

Diese Hybridsorte benötigt keinen Schnitt. Zur Schere wird nur gegriffen, wenn mal einzelne Zweige entfernt oder eigekürzt werden müssen. Entfernen Sie jedoch regelmäßig die verblühten Blüten.

Überwintern

Das Pfauenauge ist bis -20 °C winterhart und übersteht den Winter gut, wenn es im Garten ausgepflanzt ist. Den Wurzelbereich einer Jungpflanze sollten Sie jedoch mit Reisig bedecken, da ihre Winterhärte noch nicht voll ausgebildet ist.

Auch eine Kübelpflanze muss immer geschützt überwintern:

  • Topf mit Vlies, Noppenfolie oder Jute umwickeln
  • anschließend auf Styropor stellen
  • einen geschützten Platz wählen
  • idealerweise an der Hauswand

Text: Daniela Freudenberg
Artikelbild: Alfred Kohl/Shutterstock

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