Keimdauer von Paprika richtig einschätzen

Obwohl Paprika ursprünglich aus dem warmen Klima Mittel- und Südamerikas stammen, kann man ihre Früchte auch im heimischen Garten ernten. Entweder man kauft Jungpflanzen oder man kann Paprika aus Samen selbst ziehen.

Paprika Keimdauer

Der Samen kann getrocknet sein oder aus frischen, reifen Paprikas entfernt und getrocknet werden. Beste Samenqualität erkennt man an folgenden Kriterien:

  • der Samen wurde kühl, trocken und dunkel aufbewahrt
  • die Samenkörner sind fest und lassen sich nicht eindrücken
  • die Samenkörner sind zwei bis vier Millimeter groß und von ockergelber Farbe

Wie lang ist die Keimdauer?

Die Keimdauer von Paprikasamen variiert je nach Qualität der Samen, Temperatur und Saattiefe. Bestenfalls keimen die Samen bereits nach fünf Tagen, oftmals muss der geduldige Gärtner aber bis zu zwei Wochen warten, bis die ersten Paprika-Keimlinge zu sehen sind.

Keimfähigkeit der Paprikasamen aktivieren

Um die Keimdauer und Keimfähigkeit von trockenem Saatgut zu verbessern, weicht man dieses 1 bis 2 Tage in lauwarmen Kamillentee oder Knoblauchwasser ein. Das vernichtet eventuell vorhandene Keime und Pilze auf den Samen.

Tipps & Tricks

Paprika im Topf können ganzjährig ausgesät werden. Vorausgesetzt sie bekommen genügend Licht und sind gegen Frost geschützt.

Text: Regina Müller

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