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Die Pappel blüht, bevor sie Blätter bekommt

Wann die Pappeln blühen

Wenn der Winter zur Neige geht, beginnen die Pappeln zu blühen. Die charakteristischen Kätzchen, die je nach Art und Geschlecht andere Erscheinungsformen haben, gehören damit zu den Frühaufstehern unter den heimischen Baumblüten.

Blütezeit vor Belaubungszeit

Die typischen Kätzchenblüten sind das erste, was die Pappel im Jahr hervorbringt. Schon ab dem ausgehenden Winter können die typischen, herabhängenden Ährenblütenstände im nackten Geäst erscheinen. Auf den einzelnen Pappelbäumen erscheinen dann entweder nur männliche oder nur weibliche Blüten. Die männlichen fallen, wenn sie ihre Bestäubungsaufgabe erledigt haben, bald ab.

Das Laub lässt sich etwas länger Zeit und schläft ins Frühjahr hinein. Den Blüten überlässt es die Bühne bis nach dem Abblühen.

Die Blütezeit hängt allerdings von der Region ab. In nördlicheren Breiten der Nordhalbkugel, auf der Pappelarten überall vorkommen, zeigen sich die Kätzchen zuweilen erst im März oder April. Auch der individuelle Standort eines einzelnen Baumes kann die Blütezeit beeinflussen, sodass auch innerhalb einer Pappelgruppe das eine Exemplar deutlich früher blüht als das andere.

Text: Caroline Strauss Artikelbild: Veniamin Kraskov/Shutterstock

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