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Die Schwarzpappel ist eine beliebte Pappelart

Die wichtigsten Pappelarten

Pappeln kennt man gemeinhin eher in freier Natur, an Alleestraßen oder auf Plantagen. Doch auch in größeren Gärten können Pappeln eine sehr gute Figur machen. Hier ein kleiner Überblick über die interessantesten Arten der Populus-Gattung.

Die vielen Qualitäten der Pappel

Beim Spaziergang in Wald und Feld erfreuen und entspannen sie mit ihren mächtigen, sich sanft im Wind wiegenden Kronen. Pappeln gehören zum Landschaftsbild der gesamten Nordhalbkugel dazu und haben durch ihre luftige, elastische Erscheinung einen ganz besonderen Reiz.

Auch als Alleeeinfassung sind Pappeln sehr beliebt. Durch ihr sehr schnelles Wachstum lassen sich Straßen effektiv natürlich beschatten.

Außerdem sind sie durch ihr horizontal starkwüchsiges Wurzelwerk eine wirksame Uferbefestigung.

Die Pappel-Qualitäten im Überblick:

  • Anmutige, luftig-schwingende Erscheinung
  • Alleepflanzungstauglich
  • Wirksame Uferbefestigung

Pappeln im Garten

Auch im Garten beschränkt sich der Nutzen von Pappeln nicht auf den anmutig-leichten Zierwert. Gerade in Reihenpflanzung können schmalwüchsige Pappeln eine prächtige und schattenspendende Hecke bilden oder an privaten Einfahrten Spalier stehen. Als feuchtigkeitsliebendes und wurzelstarkes Weidengewächs sind Standorte an Teichrändern sehr empfehlenswert. Welche Populus-Arten für welche Gartenzwecke zu gebrauchen sind, soll im Folgenden einmal umrissen werden.

Schwarzpappel

Populus nigra hat durch ihren knorrigen Wuchs und die schwarzbraune, stark gefurchte Rinde einen leicht düsteren Charakter. Sie eignet sich am besten für die Solitärpflanzung und durch ihr starkes horizontales Wurzelwerk als Uferbefestigung. Wie die meisten Pappelarten ist sie äußerst frostresistent und überdauert Temperaturen von bis zu -29°C.

Die Sorte Populus nigra ‚italica‘, die Säulen-Pappel, ist ideal für Reihenpflanzungen an der Grundstücksgrenze geeignet.

Balsam-Pappel

Die Art Populus balsamifera ist noch kälteresistenter und hat eine noch dunklere Rinde als die Schwarzpappel. Ihre rötlich-gelben Kätzchenblüten verströmen einen aparten Duft und sind ein wahrer Bienenmagnet. Allerdings muss bei der Balsam-Pappel das Umfeld gut berücksichtigt werden, da sie an die 40 Meter hoch werden kann.

Zitterpappel

Die Zitterpappel, auch Espe genannt, ist vielen wohlbekannt. Die langstieligen, dreieckigen Blätter, die sich beim kleinsten Windhauch in Bewegung setzen, haben ihr ihren Namen verliehen und sind Grundlage für die Redensart „Zittern wie Espenlaub“. Mit ihrem weiten, ausladenden Wuchs und der lichten, schwingenden Krone wirkt sie sehr anmutig und hält Lärm und Wind gut ab. Sie benötigt aber durch ihre Breite viel Platz, obwohl sie in der Höhe nur maßvolle 15 bis 20 Meter erreicht.

Text: Caroline Strauss Artikelbild: Olha Lavrenchuk/Shutterstock

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