Pachira aquatica (Glückskastanie) ist nicht giftig

Pachira aquatica stammt aus Mittel- und Südamerika. Ihre Früchte werden dort als Kakao-Ersatz und sogar als Heilmittel verwendet. Auch die Blätter sind essbar, wenn sie gekocht wurden. Glückskastanien werden deshalb als nicht giftig eingestuft. Für kleine Kinder ist eine leichte Vergiftungsgefahr allerdings nicht ganz auszuschließen.

Glückskastanie giftig
Die Glückskastanie ist nicht nur völlig ungiftig, Blüten und Blätter sind sogar essbar

Pachira aquatica enthält keine Giftstoffe

Giftstoffe wurden in der auch Glückskastanie genannten Pflanze nicht festgestellt. Im Gegenteil: Blätter und Früchte können sogar gegessen werden. Die Früchte werden im Ursprungsland als Ersatz für Kakaobohnen verwendet.

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Anders ist es mit den Stämmen des Zierbaums. Es wird gelegentlich davor gewarnt, dass sich im Stamm von Pachira aquatica Pflanzensäfte befinden, die in größerer Menge leichte Vergiftungssymptome auslösen können. Um ernsthafte Schäden zu erleiden, müsste ein Kind aber schon die Stämme mehrere Glückskastanien auslutschen.

Solange Ihre Kinder noch sehr jung sind, sollten Sie deshalb auf diese Pflanze sicherheitshalber verzichten, wenn Sie keinen kindersicheren Standort für die Glückskastanie finden.

Blätter und Früchte sind essbar

Die jungen Blätter von Glückskastanien können gekocht oder roh gegessen werden.

Auch die Samen der Pflanze, die sich allerdings bei der Kultivierung von Pachira aquatica im Zimmer kaum bilden, sind genießbar. Die Samen werden aus den während des ganzen Jahres reifenden Früchten ausgelöst und wie Nüsse verwendet. Der Geschmack ähnelt dem der Erdnuss.

Die Rinde und die unreifen Früchte werden in Guatemala als Heilmittel bei Leberbeschwerden eingesetzt.

Tipps

Wenn Sie Katzen halten, brauchen Sie sich keine Gedanken wegen der Giftigkeit von Pachira aquatica zu machen. Eher geht von den Tieren eine Gefahr für den Zimmerbaum aus. Halten Sie Ihre Katze deshalb lieber von dieser Zimmerpflanze fern.

Text: Sigrid Hestermann

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