Glückskastanie vermehren – So ziehen Sie Ableger!

Eine Glückskastanie, auch Pachira aquatica, zu vermehren, ist nicht besonders schwierig. Ableger lassen sich aus Stecklingen ziehen. Natürlich können Sie auch Samen kaufen und neue Pflanzen aussäen. So funktioniert die Vermehrung der Glückskastanie.

Pachira aquatica vermehren
Die Glückskastanie lässt sich am besten über Ableger vermehren
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Vermehrung über Stecklinge

Alles, was Sie brauchen, um eine Glückkastanie zu vermehren, sind:

  • eine Pachira aquatica
  • ein scharfes Messer
  • ein Glas mit kalkfreiem Leitungswasser
  • alternativ Bewurzelungspulver
  • einen Topf mit Substrat

Die beste Zeit zum Schneiden der Stecklinge ist das zeitige Frühjahr. Die Temperaturen sollten mit 20 Grad recht hoch sein.

Stellen Sie die Stecklinge einfach in ein Glas mit lauwarmem, kalkfreiem Wasser und warten Sie, bis sich Wurzeln gebildet haben. Sie können die Stecklinge auch gleich in Töpfe mit Substrat stecken. Dann sollten Sie die Schnittenden zuvor jedoch mit Bewurzelungspulver einstreichen.

Stecklinge weiterpflegen

Sobald sich ausreichend Wurzeln gebildet haben, dürfen Sie die Stecklinge in einzelne Töpfe umpflanzen. Achten Sie darauf, dass die Erde schön locker und wasserdurchlässig ist. Kakteenerde oder mit Sand beziehungsweise Kies vermischte Blumenerde sind ausreichend.

Setzen Sie die Ableger vorsichtig ein, damit die zarten Wurzeln nicht brechen.

Gießen Sie die Pflänzchen an und schütten Sie überschüssiges Wasser gleich ab. Düngen dürfen Sie die neuen Glückskastanien im ersten Jahr nicht. Stellen Sie die Töpfe an einem hellen Standort auf. Vermeiden Sie aber während der ersten Zeit direkte Sonnenbestrahlung.

Glückskastanien aussäen

Samen für Glückskastanien bekommen Sie nur im gut sortierten Gartenfachhandel. Vor der Aussaat lassen Sie die Samen mehrere Stunden in lauwarmem Wasser vorquellen.

Säen Sie die Samen in vorbereitete Töpfe. Als Substrat eignet sich eine Mischung aus Sand und Anzuchterde. Geben Sie eine circa einen Zentimeter dicke Schicht Erde über die Samen.

Stellen Sie die Töpfe möglichst warm bei circa 23 Grad auf. Halten Sie die Erde mäßig feucht und vermeiden Sie unbedingt Staunässe. Der Standort für die Ableger muss möglichst hell aber nicht zu sonnig sein.

Tipps

Wenn die Stämme von Glückskastanien weich geworden sind, liegt das meist an zu hoher Feuchtigkeit des Substrats. Die Pflanze lässt sich dann nicht mehr retten. Sie können aber noch grüne Triebe als Stecklinge schneiden und so neue Ableger ziehen.

Text: Sigrid Hestermann

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