Oleander blüht
Oleander blühen meist in Rosa-Tönen

Oleander begeistert mit langanhaltender Blüte

Der Oleander (Nerium oleander), hierzulande auch unter der Bezeichnung 'Rosenlorbeer' bekannt, ist rund ums Mittelmeer weit verbreitet. Die Wildform mit ihren rosaroten Blüten überwuchert vor allem die feuchten und fruchtbaren Flussauen, die Blüten der Kultursorten begeistern dagegen mit einer Vielzahl an verschiedenen Rosa-, Rot- und Violetttönen. Außerdem gibt es auch einige gelbe Oleander.

Verblühte Blütenstände nicht abschneiden

Die fünfzähligen Blüten des Oleanders stehen immer in so genannten Trugdolden zusammen und sind zwittrig – das bedeutet, der Oleander braucht für eine erfolgreiche Befruchtung keinen zweiten Strauch. Die Beliebtheit des Oleanders lässt sich nicht nur wegen der herrlichen Zartheit und Farbenpracht seiner Blüten erklären, sondern auch wegen seiner unermüdlichen Blütenpracht – der bis zu fünf Meter hohe Strauch blüht ununterbrochen zwischen Juni und September. Verblühte Blütenstände sollten Sie jedoch nicht abschneiden, sondern lediglich abzupfen – die nachfolgenden Blüten sitzen schon an der Spitze der Dolde und würden ebenfalls der Schere zum Opfer fallen.

Tipps

Unter der Bezeichnung ‚Gelber Oleander‘ ist nicht nur der echte Oleander, sondern auch der aus den Tropen stammende, hochgiftige Schellenbaum (Thevetia peruviana) bekannt.

Text: Ines Jachomowski

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