So einfach können Sie eine Mimose vermehren

Eine Mimose zu überwintern, ist nicht ganz einfach. Obwohl Mimosen durchaus mehrjährige Pflanzen sind, werden sie deshalb meist nur einjährig gezogen. Sie lassen sich aber ganz einfach vermehren, sodass Sie jedes Jahr neue Pflanzen züchten können. So klappt die Vermehrung einer Mimose garantiert.

Mimose Stecklinge
Mimosen lassen sich am besten über Samen vermehren

Mimosen über Stecklinge oder Samen vermehren

Mimosen können Sie entweder aus Stecklingen ziehen oder Sie besorgen sich Samen, um sie auszusäen.

Die Anzucht aus Stecklingen ist nicht unbedingt empfehlenswert, da die Mimose es nicht gut verträgt, wenn sie geschnitten wird. Häufig geht die Mutterpflanze danach ein.

Die beste Zeit für die Vermehrung ist das zeitige Frühjahr. Später im Jahr lohnt es sich nicht, eine Mimose zu vermehren, da sie den Winter dann noch schlechter übersteht.

Stecklinge einfach in ein Wasserglas stellen

Um eine Mimose aus Stecklingen zu ziehen, brauchen Sie eine gesunde Mutterpflanze. Schneiden Sie mit einem scharfen Messer einen oder mehrere Stecklinge ab.

Entfernen Sie die unteren Blätter und stellen Sie die Triebe in ein Glas mit Wasser. Sie bilden dort recht schnell Wurzeln. Sobald diese eine Länge von circa drei bis vier Zentimetern erreicht haben, topfen Sie sie in ein vorbereitetes Pflanzgefäß um. Achten Sie darauf, dass Sie die zarten Wurzeln nicht zu stark drücken.

Sie können die Ableger auch gleich in Töpfe mit Anzuchterde setzen. Die jungen Mimosen werden dann in Einheitserde umgetopft, sobald sie neue Blattansätze zeigen.

Mimose aus Samen ziehen

Samen für Mimosen finden Sie im Fachhandel. Wenn Sie selbst erfolgreich Mimosen zum Blühen gebracht haben, können Sie auch eigenen Samen ernten.

  • Anzuchtgefäß mit Substrat vorbereiten
  • Samen in Wasser quellen lassen
  • dünn aussäen
  • leicht mit Erde bedecken
  • mäßig feucht, hell und warm halten

Lassen Sie die Samen für mindestens einen halben Tag in lauwarmem Wasser vorquellen. Säen Sie sie dann dünn aus und bedecken Sie sie nur leicht mit Erde.

Die Saat muss leicht feucht gehalten werden. Stellen Sie die Anzuchtgefäße an einem warmen und hellen Ort auf. Vermeiden Sie dabei direkte Sonnenbestrahlung.

Tipps

Verwenden Sie zum Ansäen unbedingt keimfreie Anzuchterde. Diese bekommen Sie im Fachhandel. Sie können auch normale Gartenerde verwenden, die Sie für eine halbe Stunde bei circa 80 Grad im Backofen sterilisieren.

Text: Sigrid Hestermann

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