Meerrettich lagern – so geht’s richtig

Es ist ziemlich umstritten, ob Meerrettich gut schmeckt, doch über einen Fakt lässt es sich nicht streiten: Das Wurzelgemüse enthält reichlich Vitamin C - rund doppelt so viel wie die hochgelobte Zitrone. Grund genug, Meerrettich vorrätig zu haben. Unser Ratgeber liefert Ihnen die wichtigsten Tipps zur Lagerung.

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Meerrettich kann im Ganzen oder gerieben gelagert werden

Meerrettich im Ganzen aufbewahren

  1. Waschen Sie den Meerrettich und trocknen ihn gründlich ab.
  2. Bewahren Sie das Wurzelgemüse im Kühlschrank auf (Gemüsefach).

So bleibt der Meerrettich bis zu vier Wochen frisch.

Alternative: Meerrettich im Garten lagern

Graben Sie die ganze Meerrettichwurzel im Garten in feuchten Sand ein – allerdings besser in ungewaschenem Zustand. Das Gemüse behält sein intensiv-scharfes Aroma und bietet Ihnen auch viele Wochen später noch Genuss.

Alternative: Meerrettich im Tiefkühler aufbewahren

  1. Stecken Sie den gewaschenen und abgetrockneten, aber nicht geschälten Meerrettich in eine Gefrierdose.
  2. Befördern Sie die Dose in den Gefrierschrank.

Im Tiefkühler können Sie Meerrettich mehrere Monate aufbewahren.

Angeschnittene Meerrettichwurzeln lagern

Haben Sie von Ihrem frisch gekauften oder geernteten Meerrettich nicht alles verbraucht, können Sie die Überreste der Wurzel problemlos aufbewahren (auch bereits gekochte).

  1. Umwickeln Sie den angeschnittenen Meerrettich fest mit Frischhaltefolie.
  2. Legen Sie das so verpackte Meerrettichstück ins Gemüsefach Ihres Kühlschranks.

Auf diese Weise hält sich der Meerrettich bis zu zwei Wochen.

Geriebenen Meerrettich im Schraubglas aufbewahren

Bereits geriebenen Meerrettich füllen Sie einfach in ein Glas mit Schraubdeckel. So bleibt das Wurzelgemüse bis zu drei Wochen in gutem Zustand.

Extra: Meerrettich durch schrittweises Ernten lagern

Sie kaufen Meerrettich nicht im Handel, sondern holen ihn direkt aus Ihrem Garten? Dann gibt es noch eine weitere sehr praktische Option, das Wurzelgemüse zu lagern. Ernten Sie die Wurzeln einfach schrittweise. Meerrettich hat den großen Vorteil, dass Sie nicht alles auf einmal einsammeln müssen. Er ist äußerst frosthart: Temperaturen von minus fünf bis minus zwei Grad Celsius verträgt er gut. Ernten Sie also immer nur so viel Meerrettich, wie Sie aktuell benötigen.

Wichtig: Niedrigere Temperaturen wirken sich negativ auf das scharfe Aroma und natürlich auch die knackige Konsistenz der Wurzeln aus. Gleiches gilt, wenn Sie Meerrettich zu lange lagern.

Warum das Trocknen von Meerrettich keine gute Idee ist

Auf das Trocknen von Meerrettichwurzeln sollten Sie verzichten. Ansonsten müssen Sie in Kauf nehmen, dass das Gemüse erheblich an Aroma einbüßt.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: Sokor Space/Shutterstock
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