Meerrettich einfrieren – die besten Methoden

Meerrettich verleiht Aufstrichen und verschiedenen Speisen eine intensiv würzige Note. Gehören Sie zu den Menschen, die den ganz eigenen Geschmack der Wurzel schätzen, und haben noch eine größere Portion übrig, lohnt es sich, den Meerrettich einzufrieren. Unsere Anleitungen verraten Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie vorgehen müssen.

meerrettich-einfrieren
Meerrettich kann zum Beispiel im Ganzen oder gerapselt eingefroren werden

So können Sie Meerrettich einfrieren

Im Wesentlichen gibt es drei Optionen, um Meerrettich einzufrieren:

  • als komplette Wurzel
  • in Stücke geschnitten
  • in geraspelter Form

Lesen Sie auch

Variante 1: Meerrettich als komplette Wurzel einfrieren

  1. Lassen Sie den Meerrettich, wie er ist (also roh und an einem Stück).
  2. Waschen Sie die Wurzel gründlich.
  3. Trocknen Sie den Meerrettich gründlich ab. Zu diesem Zweck legen Sie ihn einfach auf ein Blatt Küchenpapier und tupfen ihn vorsichtig trocken.
  4. Geben Sie die Meerrettichwurzel in einen Gefrierbehälter, etwa einen Gefrierbeutel oder eine verschließbare, für die Gefriertruhe geeignete Box. Wählen Sie einen Gefrierbeutel, ist essenziell, dass Sie die Luft aus diesem herausziehen. Dabei hilft Ihnen ein Vakuumiergerät. Alternativ können Sie auch Ihren Mund als Werkzeug benutzen.
  5. Verschließen Sie den Behälter luftdicht.
  6. Beschriften Sie den Gefrierbehälter mit dem Datum, um die Aufbewahrungsdauer immer vor Augen zu haben.
  7. Stecken Sie den geschützten Meerrettich in den Gefrierschrank.

Tipps:

  • Es empfiehlt sich, zum Reinigen eine Bürste zu nehmen. Die Erde kann sich nämlich sehr hartnäckig am Meerrettich halten.
  • Achten Sie darauf, dass der Meerrettich vor dem Einfrieren wirklich trocken ist. Im nassen oder auch nur feuchten Zustand dürfen Sie ihn nicht in den Tiefkühler geben. Ansonsten ist die Wurzel später schlecht und nicht mehr zu gebrauchen.

Variante 2: Meerrettich in Stücke geschnitten einfrieren

Haben Sie es mit einer besonders großen Meerrettichwurzel zu tun, macht es Sinn, diese in Stücke zu schneiden und so einzufrieren. Doch der Reihe nach:

  1. Waschen Sie den Meerrettich und trocknen ihn gründlich ab (für Details werfen Sie einen Blick auf die Schritte und Tipps der Anleitung zu Variante 1).
  2. Schneiden Sie die Wurzel mit einem scharfen Messer in Stückchen. Wie Sie diese Stücke gestalten (Größe, Form), bleibt Ihnen überlassen.
  3. Portionieren Sie die Meerrettichstückchen und geben sie in Gefrierbehälter (Beutel oder Boxen). Vergessen Sie nicht, aus den Beuteln die Luft herauszuziehen.
  4. Notieren Sie wiederum das Datum auf den Behältern und stecken diese zu guter Letzt in die Gefriertruhe.

Tipps

Das Portionieren ist doppelt sinnvoll: Zum einen bleiben die Stücke frischer und zum anderen können Sie den Meerrettich gleich so verteilen, dass Sie pro Gericht nur eine Box oder einen Beutel aus dem Tiefkühler herausholen müssen.

Variante 3: Meerrettich in geraspelter Form einfrieren

Die dritte Variante funktioniert genauso wie Methode 2 – mit dem einzigen Unterschied, dass Sie den Meerrettich nicht schneiden, sondern klein raspeln. Auch hier ist ratsam, die resultierenden Raspel portionsweise in passenden Dosierungen einzufrieren.

Tipps:

  • Sehr fein gemahlenen Meerrettich können Sie als Gewürz nutzen.
  • Geben Sie der geraspelten Meerrettichmasse noch vor dem Einfrieren etwas Zitronensaft bei. So bleibt der Meerrettich frischer und geschmacksintensiver.

Allgemeiner Hinweis: Bei sämtlichen Varianten des Einfrierens hält sich der Meerrettich gut sechs Monate im Gefrierschrank. Beachten Sie jedoch, dass der Geschmack in der Regel ein bisschen nachlässt.

Das Gartenjournal Frische-ABC

Wie läßt sich Obst & Gemüse richtig lagern, damit es möglichst lange frisch bleibt?

Das Gartenjournal Frische-ABC als Poster:

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: Jiri Hera/Shutterstock

Melde Dich für unseren Newsletter an

Erhalten Sie den monatlichen Gartenjournal Newsletter in Ihr E-Mail Postfach. Abmelden ist jederzeit möglich.