Meerrettich einmachen

Frischer Meerrettich ist ein sehr würziges Gemüse, welches gern in geraspelter Form zu Fisch oder gekochtem Fleisch gereicht wird. Aufgrund seiner antibiotischen Wirkung hat er einen guten Einfluss auf unser Immunsystem. Meerrettich wird im Handel in Gläsern angeboten, Sie können ihn aber auch selber einkochen.

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Eingekocht ist Meerrettich sehr lange haltbar und immer noch sehr gesund

Das Einwecken von frischem Meerrettich

Neben Meerrettichwurzeln benötigen Sie zum Einkochen einen guten Essig und Salz. Zur Aufbewahrung dienen kleine Gläser mit Twist-Off Deckel, die zunächst in kochendem Wasser oder dem Backofen bei 100 Grad sterilisiert werden müssen.

  1. Waschen Sie die Wurzeln unter fließendem Wasser. Am besten benutzen Sie eine Gemüsebürste.
  2. Schälen Sie den Meerrettich mit einem Sparschäler. Entdecken Sie unter der Schale grüne Flecken, schneiden Sie diese großzügig heraus, da sie bitter schmecken.
  3. Nehmen Sie eine feine Reibe und raspeln Sie die Wurzeln in eine große Schüssel. Wenn Sie eine größere Menge reiben, sollten Sie etwas Zitrone untermischen, damit der Meerrettich nicht oxidiert und braun wird.
  4. Die Masse wird anschließend mit Salz und etwas Essig gemischt. Dabei geben Sie auf 200 g Meerrettich etwa 1 TL Salz. Mit dem Essig gehen Sie sparsam um, es reicht ein Spritzer.
  5. Füllen Sie die Meerrettichraspel in die vorbereiteten Gläser und füllen das Ganze mit Essig auf. Der Meerrettich sollte ganz bedeckt sein.
  6. Verschließen Sie die Gläser und bewahren diese kühl und dunkel, am besten im Kühlschrank auf. Hier ist der Meerrettich etwa vier Wochen haltbar.

Meerrettich wird beim Einwecken nicht erhitzt, da es seinem Geschmack beträchtlich schaden würde. Auch beim Einfrieren verliert er an Schärfe.

Frischen Meerrettich verwenden

Frischer Meerrettich findet in der Küche vor allen Dingen als Geschmacksträger in Soßen Verwendung. Beispielsweise wird er traditionell in die Bechamelsoße zum Tafelspitz eingerührt. Derartige Meerrettichsoßen eignen sich ebenfalls als Beigabe zu gebratenem Fisch. Sobald der Meerrettich beigefügt ist, sollte die Soße nicht mehr kochen, da der Meerrettich bitter werden kann oder sein Aroma verliert.

Auch bei der Brotzeit ist der geriebene Meerrettich willkommen. Hier können Sie seine Schärfe etwas mildern, indem Sie geriebenen Apfel und etwas Sahne unterrühren.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: elizaveta66/Shutterstock
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