Wann ist eine Maracuja reif?

Als Bestandteil von Fruchtsäften ist die Maracuja schon seit Jahrzehnten in den Supermärkten hierzulande heimisch. Während der Saison eignen sich frische Maracujas aber auch als fruchtige Erfrischung für zwischendurch.

Maracuja reif

Der Unterschied zwischen Passionsfrucht und Maracuja

Oftmals werden die Begriffe Passionsfrucht und Maracuja wie Synonyme verwendet, was aber nicht so ganz richtig ist. Die Maracuja gehört zwar mit ihren essbaren Samen und dem säuerlichen Fruchtfleisch dazwischen auch zur Gattung der blühfreudigen Passionsblumen. Allerdings handelt es sich bei der Maracuja um eine auch als Grenadilla bezeichnete Unterart der Passionsfrüchte. Während auf Saftverpackungen mit Maracuja-Anteil oft fälschlicherweise die in reifem Zustand purpurnen Passionsfrüchte abgebildet werden, sind reife Maracujas eigentlich gelb bis orange gefärbt.

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Herkunft und Saison für die Maracuja

Die Maracuja ist in der Regel etwas säuerlicher im Geschmack als die purpurne Passionsfrucht. Früchte mit dem richtigen Reifegrad schmecken aber auch frisch aus der Schale gelöffelt und nicht nur als Saft sehr gut. Die Hauptanbaugebiete für Maracujas liegen wie der Ursprungsort in tropischen Breiten. Hierzulande stammen die Maracujas im Supermarkt meist aus den folgenden Ländern:

  • Mexiko
  • Venezuela
  • Bolivien
  • Ecuador

Die süße Grenadilla wird für den eher regionalen Verbrauch aber auch vereinzelt in tropischen Gebieten in Afrika, Asien, Australien und auf diversen pazifischen Inseln angebaut. Durch die weit verstreuten Anbaugebiete haben importierte Früchte hierzulande ganzjährig Saison.

Den Reifegrad einer Maracuja richtig einschätzen

Im Gegensatz zu den purpurnen Passionsfrüchten können reife Maracujas nicht an einem leichten Eintrocknen der Schale mit Dellen und Runzeln erkannt werden. Eindeutig unreif geerntet wurden in der Regel Maracujas, die außen noch grün gefärbt sind. Vollreife Maracujas verfügen über einen satten gelben Farbton und fühlen sich ihrer Größe gemäß eher schwer an. Zu leichte Maracujas sind im Allgemeinen bereits überreif und damit eher ausgetrocknet. Da die gelben Passionsfrüchte insgesamt etwas fester sind als die purpurnen Verwandten, ist ein fester Fruchtkörper bei ihnen kein Zeichen für Unreife.

Tipps & Tricks

Wenn Sie die Maracuja selbst im Garten oder auf der Fensterbank züchten möchten, müssen Sie die Samen zunächst von jeglichem Fruchtfleisch säubern, da diese sonst leicht schimmeln können.

Text: Alexander Hallsteiner

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