Ist das Mammutblatt giftig?

Das Mammutblatt ist äußerst dekorativ und ähnelt dem Rhabarber sehr. Anders als dieser ist er als Nahrungsmittel nicht gerade geeignet. In Chile sollen die Stiele von einigen Sorten jedoch angeblich geschält und gegessen werden.

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Das Mammutblatt ist für den Menschen ungefährlich

Ist das Mammutblatt gefährlich für Tiere?

Da das Mammutblatt gern von Wühlmäusen und Schnecken gefressen wird, kann es für diese Tierarten nicht giftig sein. Vermutlich ist es auch für andere Tier ungiftig und richtet daher keinen Schaden an. Sie müssen sich um Ihre Katze oder Ihren Hund also keine Sorgen machen.

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Sind die Früchte des Mammutblatts essbar?

Das Mammutblatt bildet im Herbst zahlreiche rote kugelige Früchte aus. Sie sind mit einem Durchmesser von etwa 2,5 Millimetern sehr klein und sollten nicht verzehrt werden. Zur Vermehrung sind die Samen aus diesen Früchten nur bedingt geeignet, denn sie keimen nicht sehr zuverlässig, in getrocknetem Zustand praktisch gar nicht mehr.

Wie kann ich das Mammutblatt nutzen?

Im Prinzip besteht der einzige Nutzen des Mammutblatts aus seiner Schönheit. Die dekorative Blattstaude wächst sehr schnell und gedeiht gut im Halbschatten. Dort erreicht sie bei guter Pflege eine Größe von gut zwei Metern, sowohl in der Höhe als auch in der Breite. Sie können damit also auch Ecken in Ihrem Garten schmücken, an denen andere Pflanzen sich nicht so wohl fühlen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • für Menschen vermutlich nicht giftig, Früchte nicht genießbar
  • schmackhaft für Wühlmäuse und Schnecken
  • der Stiel chilenischer Arten kann geschält und verspeist werden, ähnlich wie Rhabarber
  • trotz großer Ähnlichkeit nicht mit Rhabarber verwandt
  • Samen keimen nur frisch und nicht sehr zuverlässig
  • größter Nutzen: Dekoration im Halbschatten

Tipps

Genießen Sie lieber den Anblick des Mammutblatts statt der Pflanze selber, so haben Sie den größten Nutzen von dieser dekorativen und imposanten Blattstaude.

Text: Ursula Eggers

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