Magnolie richtig überwintern

Pauschale Aussagen über die tatsächliche Winterhärte von Magnolien sind im Prinzip nicht zu treffen, da die Frostempfindlichkeit von der gewählten Sorte abhängig ist. Grundsätzlich sind die laubabwerfenden Magnolien härter im Nehmen als die an mildere Temperaturen gewöhnten immergrünen (z.B. Magnolia grandiflora), wobei es auch hier speziell gezüchtete, mehr oder weniger winterfeste Varianten gibt.

Magnolie winterfest machen

Je älter die Magnolie, desto unempfindlicher

Doch welche Sorte Sie auch zu Hause haben, junge Magnolien sollten im Winter möglichst immer mit einem schützenden Vlies oder in Jute eingepackt werden – beide Materialien sind atmungsaktiv und sorgen dafür, dass die Pflanzen ausreichend Luft bekommen, schützen aber gleichzeitig vor Kälte. Ältere Bäume gewöhnen sich dagegen im Laufe der Zeit an die Temperaturen und sind daher unempfindlicher.

Lesen Sie auch

Im Frühjahr Blütenknospen schützen

Problematisch ist sowohl bei jungen als auch älteren Magnolien jedoch die Tatsache, dass die unterschiedlichen Pflanzenteile sehr verschieden auf Frost reagieren. Insbesondere die Wurzeln sowie die Knospen und Blüten sind sehr empfindlich, weshalb jede Magnolie über den Winter mit einer dicken Schicht Mulch (99,98€ bei Amazon*) geschützt werden sollte. Im zeitigen Frühjahr sollten Sie Knospen und Blüten vor einsetzenden Spätfrösten schützen, da sonst die prächtige Blüte ruiniert wird.

Tipps & Tricks

Topfmagnolien sollten, aufgrund der Tatsache, dass ihre Wurzeln durch eindringende Kälte sehr schnell Schaden nehmen können, im Winter immer gut eingepackt oder unter Kalthausbedingungen (d. h. frostfrei, aber bei maximal 10 °C) überwintern. Bei laubabwerfenden Sorten ist außerdem eine Überwinterung an einem dunklen Ort möglich.

Text: Ines Jachomowski

Melde Dich für unseren Newsletter an

Erhalten Sie den monatlichen Gartenjournal Newsletter in Ihr E-Mail Postfach. Abmelden ist jederzeit möglich.