Die Herkunft der Limette

Die grünen bis – je nach Sorte – gelben Limetten wachsen an einem bis zu fünf Meter hohen Strauch bzw. kurzstämmigen Baum. Wörtlich übersetzt bedeutet der Begriff „Limette“ so viel wie „kleine Limone“. Limetten und Zitronen sind, ebenso wie die anderen Citrusarten auch, eng miteinander verwandt.

Limette Herkunft

Verbreitung der Limette

Das Ursprungsgebiet der Limette wird vor allem in Indien sowie auf der Malaiischen Halbinsel vermutet. Citrus aurantiifolia, die Mexikanische Limette oder auch „Bartender Lime“, gilt derzeit als die in den Tropen und Subtropen am häufigsten angebaute Zitrusfrucht. Sie wird zudem in deutschen Supermärkten deutlich häufiger als andere Limettensorten verkauft. In Südostasien sind des Weiteren bei uns recht unbekannte Arten wie etwadie Kaffir Limette oder die süße Citrus lemetta sehr weit verbreitet.

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Geheimtipp Rangpur Limette

Genau genommen handelt es sich bei der Rangpur Limette wahrscheinlich um eine Kreuzung zwischen Mandarine und Zitrone. Allerdings werden die runden, orangen Beeren aufgrund ihres Fruchtaromas vor allem als Limettenersatz genutzt. Die Pflanze wächst buschig-kompakt und eignet sich hervorragend für die Kultur in Kübeln. Zudem ist die Rangpur Limette sehr unempfindlich gegenüber Kälte. Marmelade aus Rangpur Limetten ist ein Geheimtipp – sie soll noch besser als Bitterorangenmarmelade schmecken.

Anbau der Limette

Die kälteempfindlichen Pflanzen können in den äquatorialen Tropen bis in Höhen um 1000 Metern angebaut werden. Hinsichtlich der Wasserversorgung sind sie deutlich genügsamer als andere Citrus-Arten. Die zahlreichen Kultursorten werden aus Samen oder Absenkern gezogen und in Gärten oder Plantagen angebaut. Die Pflanzen können ganzjährig blühen und fruchten.

Wo werden Limetten heute angebaut?

Heute stammen die im Supermarkt erhältlichen Limetten vor allem aus Malaysia, Sri Lanka, Indien, Kenia, Ägypten und aus den USA. Die Kaffir Limette dagegen wird häufig in Myanmar, Indochina, Thailand, Malaysia, Indonesien und auf den Philippinen angebaut. Nur selten findet man diese exotische Art in anderen tropischen Regionen wie beispielsweise Sri Lanka, auf Mauritius, in Mittelamerika und auf Hawaii.

Limettenernte

Die Beeren der Limette reifen etwa fünf bis sechs Monate nach der Blüte und werden meist in grünem Zustand gepflückt. Manche Sorten können jedoch als eine gelbe oder orange Schale entwickeln. Nach einigen Tagen Lagerung setzen jedoch Qualitätsverluste ein, indem die dünnen Schalen der Beeren eintrocknen und sich schwärzlich verfärben. Exportfrüchte werden in der Regel mit Konservierungsmitteln behandelt.

Tipps & Tricks

Reife Limetten können Sie mitsamt der Schale zu Marmelade, Gelee oder Sirup verarbeiten. Im Vorderen Orient sind die getrockneten Beeren zum Würzen von Tee und Speisen sehr beliebt. Dazu werden die Limetten in Wasser gekocht und anschließend in der Sonne getrocknet. Schließlich garen Sie einfach, angestochen oder leicht zerdrückt, bei der Essenszubereitung mit.

IJA

Text: Ines Jachomowski
Social Media Manager

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