Kupfer-Felsenbirne gibt es auch als Hochstamm

Kupfer-Felsenbirne wird meistens als strauchartig wachsender Baum kultiviert. Im Handel bekommt man aber auch Kupfer-Felsenbirne als Hochstamm. Dieser kann eine stattliche Höhe von bis zu acht Meter erreichen und bildet eine breite, leicht schirmförmige Krone.

Kupfer-Felsenbirne Stämmchen
Die Kupferfelsenbirne lässt sich gut zum Hochstamm erziehen
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Kupfer-Felsenbirne (Amelanchier lamarckii) als Hochstamm hat eine Stammhöhe von etwa 180 bis 200 cm. Darüber entwickelt sich die ausladende, schirmartige Krone, deren Äste bei den älteren Bäumen überhängend wachsen. Der Hochstamm wird zwischen 4 und 6 Meter hoch, bei optimalen Standortbedingungen und guter Pflege auch höher. Im Jahr legt er ca. 20 cm in der Höhe und ca. 10 cm in der Breite zu. Aufgrund der guten Schnittverträglichkeit der Kupfer-Felsenbirne kann man den Wuchs durch gezielte Maßnahmen beeinflussen.

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Was man beim Pflanzen von einem Hochstamm beachten sollte

  • mehrere Bäume weit genug (ca. 8-10 Meter) auseinander pflanzen, damit sich die Kronen besser entwickeln können,
  • auf kleineren Flächen die Hochstämme als Solitärpflanzen setzen,
  • den Boden gut lockern, bei Bedarf Drainage anlegen, im Wurzelbereich nicht verdichten oder mit Rasen, Unterpflanzung o. Ä. beschweren,
  • nach dem Pflanzen regelmäßig und ausgiebig wässern.

Wie pflegt man einen Hochstamm

Die Standortbedingungen beeinflussen stark den Wuchs der Kupfer-Felsenbirne, wenngleich sie keine besonders hohe Ansprüche an ihre Umgebung stellt. In voller Sonne oder lichtem Schatten gepflanzt, entwickelt sich der Hochstamm zu einem schönen Schattenspender. Es kann vorkommen, dass die Hochstämme an der Basis austreiben. Die Blätter sollten entfernt werden, damit der Baum seine Form als Hochstamm behält. Zusätzliche Wässerung bei lang anhaltender Trockenheit ist vorteilhaft. Düngen ist nicht unbedingt erforderlich, besonders, wenn man Kompost in das Pflanzloch beigemischt hat.

Tipps

Ein ausgewachsener Kupfer-Felsenbirnen-Hochstamm ist in der Blütezeit eine wahrhaft großartige Erscheinung. Aus den Blüten entwickeln sich kugeligen blauschwarzen Früchte, die essbar sind und denen der Baum den Namen „Korinthenbaum“ zu verdanken hat.

Text: Olivia Sommer

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