Kürbissuppe einfrieren – einmal kochen, oft genießen!

Wer Kürbissuppe mag, kann immer wieder eine Portion vertragen. Gut, dass tiefgekühlter Vorrat im Nu servierbereit ist. Dank der Truhe wird eine große Kürbisfrucht restlos verbraucht oder wertvolle Zeit fürs Kochen gespart. Jetzt kommt es nur noch auf das Rezept an!

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Kürbissuppe lässt sich hervorragend im Tiefkühlfach aufbewahren

Kürbissuppe schon fix und fertig zubereiten?

Wenn von einer frisch zubereiteten Kürbissuppe nicht alles auf einmal verspeist werden kann, darf der Rest problemlos für später eingefroren werden. Wenn jedoch eine große Kürbismenge zu verarbeiten ist, ist es weniger sinnvoll, die Kürbissuppe schon bis zum letzten Handgriff zuzubereiten.

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Kürbissuppen werden meist mit anderen Zutaten verfeinert und mit Gewürzen aufgepeppt. Das wirkt sich sowohl auf die Haltbarkeit in der Gefriertruhe als auch auf den Geschmack und Konsistenz der aufgetauten Suppe aus.

Die Wirkung von Sahne und Gewürzen

Zugegebene Gewürze und Sahne verkürzen die Haltbarkeit in der Gefriertruhe auf etwa drei Monate. Beim Auftauen schmeckt die Kürbissuppe zudem weniger intensiv, als beim Einfrieren. Die Kraft der Gewürze hat ein wenig nachgelassen.

Beim Auftauen kann es schnell passieren, dass die beigefügte Sahne beim Erhitzen flockt und die Suppe nicht mehr schön cremig ist.

Erst nach dem Auftauen verfeinern und würzen

Optimal wäre es, wenn die Kürbissuppe fast fertig zubereitet in die Gefriertruhe kommt und erst nach dem Auftauen den letzten Geschmacksschliff bekommt. Es reicht vollkommen aus, wenn der Kürbis gart und püriert eingefroren wird.

Kürbismus als Suppenbasis

  1. Säubern Sie den Kürbis unter Wasser oder reinigen Sie ihn mit einem feuchten Tuch.
  2. Zerteilen Sie den Kürbis in zwei Hälften.
  3. Holen Sie mit einem großen Löffel die Kerne und das Kerngehäuse heraus.
  4. Schneiden Sie den Kürbis in noch kleinere Stücke und entfernen Sie mit einem scharfen Messer die Schale.
  5. Geben Sie die Kürbisstücke in einen Kochtopf und bedecken Sie sie mit Wasser.
  6. Kochen Sie den Kürbis in etwa 20 Minuten fertig.
  7. Gießen Sie das übrig gebliebene Kochwasser ab.
  8. Zerstampfen oder pürieren Sie den Kürbis zu einem feinen Mus.
  9. Lassen Sie das heiße Mus vollständig abkühlen, bevor Sie es in luftdicht schließende Gefrierbehälter füllen und einfrieren.

Tipps

Frieren Sie Kürbismus in Gefrierbeutel ein, die idealerweise mit einem Vakuumiergerät verschlossen werden. Dadurch kann das Kürbismus flach gelagert werden und taut nach der Entnahme schneller auf.

Haltbarkeit

Feines Kürbismus ist in der Gefriertruhe vier Monate haltbar. Wenn Sie auf das Pürieren der Kürbisstücke vor dem Einfrieren verzichten, verlängert das die Haltbarkeit sogar auf mehr als sechs Monate.

Auftauen

Sie können das Kürbismus wie folgt auftauen:

  • schonend über Nacht im Kühlschrank
  • bei schwacher Hitze in einem Kochtopf mit etwas Wasser

Die Kürbisstücke benötigen für das Auftauen etwas länger, weswegen sie nicht zu groß in die Truhe kommen sollten.

Weiterverarbeitung

Sobald das Kürbismus vollständig aufgetaut ist, darf die Hitze erhöht werden. Jetzt kann bei Bedarf auch etwas Wasser zugeführt werden, aber auch Sahne, Creme fraîche und Ähnliches. Kurz vor dem Servieren wird die Kürbissuppe noch mit Gewürzen abgeschmeckt.

Falls der Kürbis in Stücken eingefroren wurde, muss er nach dem Auftauen erst noch püriert werden.

Fazit für Schnell-Leser:

  • Eignung: Fertig zubereitete Kürbissuppe kann eingefroren werden
  • Problem: Kurze Haltbarkeit; Sahne als Zutat flockt aus; Geschmackissntensität leidet
  • Empfehlung: Reines Kürbismus einfrieren; nach Auftauen zu Suppe weiter verarbeiten
  • Vorbereitung: Kürbis halbieren; entkernen; Schälen; in kleine Stücke schneiden
  • Zubereitung: Kürbisstücke 20 Minuten kochen; Wasser abgießen; Pürieren
  • Einfrieren: Nach dem Abkühlen in luftdichte Gefrierbehälter geben
  • Alternativ: Ganze gegarte Stücke einfrieren; erst nach dem Auftauen pürieren
  • Haltbarkeit: Suppe: 3 Monate; Mus: 4 Monate; Stücke: mehr als sechs Monate
  • Auftauen: Über Nacht im Kühlschrank; mit etwas Wasser im Kochtopf
  • Weiterverarbeitung: Erhitzen; mit weiteren Zutaten verfeinern; würzen

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Text: Daniela Freudenberg
Artikelbild: StockphotoVideo/Shutterstock

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