Hokkaido einfrieren – die besten Möglichkeiten vorgestellt

Ob für Suppen, Reisgerichte oder andere Köstlichkeiten: Hokkaido-Kürbisse sind vielfältig verwendbar. Normalerweise kommen Sie bloß im Spätsommer und Herbst in den Genuss des orangefarbenen Gemüses. Es gibt jedoch einen Trick, um sogar im Frühjahr Kürbisse verzehren zu können: Frieren Sie Ihre Hokkaidos ein - wie das geht, erfahren Sie in diesem Beitrag!

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Hokkaido Kürbis kann roh oder als Püree eingefroren werden

Roh oder als Mus – das ist hier die Frage

Möchten Sie einen Hokkaido durch Einfrieren haltbar(er) machen, stehen Ihnen prinzipiell zwei Methoden zur Wahl:

  • in roher Form
  • zu Mus verarbeitet

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Welche Variante die bessere ist, hängt jeweils davon ab, was Sie mit Ihrem Hokkaido später kreieren wollen:

  • Soll der nussig-milde Kürbis als Gemüse dienen (beispielsweise als Hauptakteur in einem Reisgericht)? Dann frieren Sie den Hokkaido in roher Form ein.
  • Planen Sie, aus dem Kürbis eine leckere Suppe zu zaubern? Dann frieren Sie den Hokkaido als Mus ein.

Tipps

Im Zweifel empfiehlt es sich, den Kürbis in rohem Zustand einzufrieren. So haben Sie an sich noch alle Optionen, wenn es daran geht, den Hokkaido nach einer gewissen Zeit (Wochen oder Monaten) zu essen. Allerdings kann es nach dem Einfrieren und Auftauen aufwändiger sein, den Kürbis zu einer Suppe zu verarbeiten.

Methode #1: Hokkaido in roher Form einfrieren

  1. Möchten Sie die Schale nicht mitessen, entfernen Sie diese. Grundsätzlich ist die Schale des Hokkaidos essbar. Dies unterscheidet ihn von anderen Kürbissorten, bei denen Sie die Schale generell entfernen sollten.
  2. Schneiden Sie den Hokkaido auf und befreien ihn vom Stielansatz und den Kernen. Dazu benutzen Sie ein scharfes Messer und einen großen Löffel (sofern Sie kein Spezialwerkzeug zuhause haben). Werfen Sie die Kerne nicht weg, sondern heben sie auf. Sie können sie anrösten und verschiedene Speisen damit aufpeppen.
  3. Schneiden Sie den “ausgehöhlten” Hokkaido mit einem scharfen Messer in kleine Stücke (etwa Würfel).
  4. Füllen Sie die Stückchen portionsweise in Gefrierbeutel oder andere Behälter, die für Ihre Gefriertruhe geeignet sind.

Achtung: Anders als bei den meisten Gemüsesorten ist das Blanchieren bei Hokkaidos (und Kürbissen im Allgemeinen) nicht ratsam. Sie werden sonst schnell weich und matschig.

Methode #2: Hokkaido als Mus einfrieren

  1. Schneiden Sie den Hokkaido auf und höhlen ihn aus (Stielansatz, Kerne – siehe Methode #1, Schritt 2). Die Schale lassen Sie einfach dran – sie wird beim Pürieren sowieso (auch) zu Mus. Anschließend schneiden Sie den Kürbis wiederum in kleine Stücke (siehe Methode #1, Schritt 3).
  2. Geben Sie die Hokkaidostückchen mit etwas Wasser in einen Topf. Die Stücke sollten leicht mit Wasser bedeckt sein.
  3. Dämpfen Sie die Stückchen circa 20 Minuten, bis sie weich sind.
  4. Gießen Sie die Hokkaidostücke ab und beseitigen dabei das Wasser (Sieb verwenden).
  5. Geben Sie die Stückchen zurück in den Topf und pürieren sie mit einem Pürierstab.
  6. Lassen Sie das Mus abkühlen.
  7. Füllen Sie das Hokkaidomus in einen ausreichend großen Gefrierbehälter.
  8. Stellen Sie den gefüllten Behälter in den Gefrierschrank.

Hinweis: Ob roh oder als Mus – Ihr eingefrorener Hokkaido ist etwa vier bis sechs Monate haltbar.

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Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: melima/Shutterstock

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