Der richtige Erntezeitpunkt
Einen konkreten Zeitpunkt, an dem der Knollensellerie geerntet werden muss, gibt es nicht. Er kann über einen längeren Zeitraum geerntet werden. Grundsätzlich ist die Ernte ab August möglich, wenn er rechtzeitig ausgesät wurde. Doch empfehlenswerter ist es, ihn zwischen Ende Oktober und Anfang November zu ernten.
Je länger die Knollen in der Erde verweilen dürfen, desto größer werden sie. Doch vor der ersten großen Frostperiode sollten sie aus dem Erdreich befreit werden. Wenn Temperaturen von unter -4 °C auf die Knollen einwirken, nehmen sie Schaden. Unter anderen leidet ihr Geschmack darunter.
Wie ist vorzugehen?
Ideal ist es, die Knollen aus dem Boden zu befördern, wenn Trockenheit herrscht. Im Gegensatz zu Stangensellerie werden die Pflanzen an der Oberfläche nicht abgeschnitten, sondern ihre Knollen unter der Erde geerntet.
Als Hilfe kann eine Grabegabel (42,00€ bei Amazon*) dienen. Mit ihr stechen Sie unter die Knollen. Nun drücken Sie die Knollen aus dem Boden heraus und an die Oberfläche. Achten Sie dabei darauf, die Knollen nicht zu verletzten. Mit einer Portion Glück können Sie sich auf einen Ertrag zwischen 2,5 und 3 kg Knollensellerie pro Quadratmeter freuen.
Unmittelbar nach der Ernte…
…verschwinden die Fehlerquellen nicht urplötzlich. Auf Folgendes gilt es zu achten:
- die Wurzeln mit einem Messer kürzen
- das grobe Laub abdrehen (entzieht Feuchtigkeit und kann anschließend als Suppengrün verwendet werden)
- die Herzblätter an den Knollen belassen
- die Knollen richtig lagern z. B. in Sand im Keller oder alternativ sofort verarbeiten
Tipps & Tricks
Der Knollensellerie kann einige Monate lang gelagert werden. Dazu ist es ratsam, ihn nicht zu waschen, sondern die Erde an ihm haften zu lassen. Dies vermindert das Risiko für Fäulnis.