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Kellerasseln auf dem Kompost sind ein gutes Zeichen

Kellerasseln im Kompost nicht vertreiben!

Wenn Sie im Kompost viele Kellerasseln entdecken, freuen Sie sich! Es handelt sich dabei nicht um Schädlinge, sondern nützliche Spinnentiere. Sie spielen im Kreislauf des Verrottungsprozesses eine ganz wichtige Rolle. Kellerasseln im Kompost sind ein Zeichen für gute Gartengesundheit.

Darum sind Kellerasseln im Kompost so wichtig!

  • Zerkleinern der groben Bestandteile
  • Nährstoffe werden freigegeben
  • Boden wird gelockert
  • Kompost wird für Pilze und Bakterien vorbereitet

Kellerasseln sind keine Insekten, wie häufig angenommen wird, sondern kleine Spinnentiere. Sie leben nur an feuchten Orten wie beispielsweise dem Keller. Auch in einem gut geschichteten Komposthaufen oder Komposter fühlen sie sich wohl.

Kellerasseln haben eine wichtige Aufgabe beim Kompostieren. Sie zersetzen abgestorbene Pflanzenteile und bereiten den Kompost für andere Nützlinge vor.

Wenn die Asseln ihre Arbeit erledigt haben, können Bakterien und Pilze ihrer Aufgabe nachkommen. Sie sorgen dafür, dass der gewünschte Humus aus dem Kompost entsteht.

Asseln leben in bestimmten Schichten des Komposts

Asseln finden Sie nur in den Schichten des Komposts, in denen sich noch grobe Teile wie Ästchen, zerkleinerte Blätter und ähnliches befinden. Es muss eine gleichmäßig feuchte Umgebung herrschen. Wird der Kompost zu trocken, ziehen sich die Kellerasseln zurück und sterben ab.

Sie machen sich an den groben Bestandteilen des Kompostmaterials zu schaffen und zerkleinern es.

Auch in feuchten Gartenböden sind die Nützlinge zu finden. Dort tragen sie dazu bei, den Boden zu lockern und ihm wichtige Nährstoffe zuzuführen.

Kellerasseln schaden Regenwürmern nicht!

Manche, vor allem unerfahrene Gartenbesitzer befürchten, dass die Kellerasseln die äußerst nützlichen Regenwürmer im Kompost fressen.

Woher diese unwahre Weisheit kommt, ist nicht bekannt. Asseln und Regenwürmer gehören beide zu den wichtigen Nützlingen im Garten.

Fliegen im Kompost bekämpfen

Anders als Kellerasseln gehören Fliegen im Kompost zu den ungebetenen Besuchern. Sie siedeln sich vor allem dort an, wo nicht auf den Komposthaufen gehörende Materialien wie Fleisch und Essensreste gelagert wurden.

Fliegen sind im Gegensatz zu Kellerasseln immer ein Anzeichen dafür, dass mit dem Kompost etwas nicht stimmt.

Tipps

Kellerasseln brauchen eine feuchte Umgebung. Wenn Sie Ihren Keller trocken halten, müssen Sie nicht befürchten, dass die Asseln vom Kompost ins Haus überwechseln.

Text: Sigrid Hestermann Artikelbild: sydcinema/Shutterstock

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