Holunderblütendolden ernten: Wann und wie es am besten geht
Sie lassen sich zu gesunden und leckeren Tees verarbeiten und liefern eine natürliche Zutat für die Herstellung von Sirup. Doch die Ernte von Holunderblüten erfordert etwas Geschick. Sie erfolgt während einer bestimmten Zeit im Sommer.

Wann die Zeit gekommen ist
Von Juni bis Anfang Juli sind Holunderblüten reif für die Ernte. Die duftenden Dolden von Holunder werden an vollsonnigen Tagen geerntet. Das Pflücken sollte nicht direkt nach einem Regentag stattfinden, da die Blüten ansonsten weniger Pollen besitzen und nicht mehr so süß schmecken. Bei voll geöffneten Kronblättern ist das Aroma besonders intensiv. Für eine reiche Ausbeute beim Holunder pflücken eignen sich Standorte an Waldrändern oder in Parks mit mindestens sechs Stunden Sonnenlicht pro Tag am besten.

Vorgehensweise:
- gesamte Dolden abbrechen
- Blütenstände kräftig ausschütteln, damit Insekten flüchten
- Holunderblüten luftig in einen Weidenkorb legen
Tipp
Sie sollten die Dolden nicht waschen, da dadurch wertvolle Geschmacksstoffe verloren gehen. Lesen Sie stattdessen braune Blüten per Hand aus und entfernen Sie Schmutz durch abklopfen. Möchten Sie die Ernte anschließend haltbar machen, können Sie die gereinigten Holunderblüten einfrieren, wobei ein kurzes Vorfrieren auf einem Backblech das Zusammenkleben der Dolden verhindert. Als klassische Alternative zur Haltbarmachung bietet sich das Trocknen der Holunderblüten an, bei dem eine gute Luftzirkulation wichtig ist, um Schimmel zu vermeiden.
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