Hokkaido selber ziehen leicht gemacht

Den schmackhaften Hokkaido Kürbis im eigenen Garten zu ziehen ist, wie bei fast allen anderen Kürbissorten auch, kinderleicht. Die Pflanzen sind angenehm anspruchslos und genügsam, verlangen lediglich einen nährstoffreichen Boden sowie regelmäßige Wässerung.

Hokkaido selber ziehen

Die optimale Saatzeit

Wie so viele andere Kürbisgewächse verträgt auch der Hokkaido Kälte sehr schlecht. Die Pflanzen sind nicht kälteresistent und sollten daher erst ins Freie gebracht werden, sobald Nachtfröste nicht mehr zu erwarten sind. Daher gilt als beste Saat- oder Pflanzzeit die Zeit nach den Eisheiligen im Mai.

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Den Boden richtig vorbereiten

Hokkaido Pflanzen mögen einen gut durchlüfteten, nährstoffreichen Boden. Graben Sie die Erde bereits im Herbst gut um und bringen reichlich Stallmist darin unter, der den Boden bis zum Frühjahr mit Stickstoff anreichert. Auch Hornspäne (32,40€ bei Amazon*) oder Gründünger eignen sich gut für eine biologische Bodenvorbereitung. Vor der Aussaat bzw. dem Ausbringen der jungen Pflanzen ins Beet sollten Sie die Erde noch einmal gründlich umgraben und dadurch lockern.

Das Ausbringen der jungen Pflanzen ins Freilandbeet

Die jungen Pflanzen können Sie ab Mitte Mai ins Freilandbeet setzen. Dabei hat sich gezeigt, dass etwa acht Pflanzen pro Quadratmeter den höchsten Ertrag an Früchten bringen, diese jedoch umso größer werden, je mehr Platz eine einzelnen Pflanze für sich in Anspruch nehmen kann.

Samen direkt aussäen oder Pflanzen vorziehen?

Natürlich können Sie die Samen auch direkt ins Beet einsäen. Allerdings müssen Sie dann bis zur Ernte länger warten, da auch die Samenkerne erst ab Mitte Mai ins Freie dürfen. Aus diesem Grund hat es sich bewährt, die Pflanzen auf der Fensterbank oder im Gewächshaus vorzuziehen.

Die Pflege der Hokkaidopflanzen

Wie alle Kürbisse brauchen auch Hokkaido Pflanzen reichlich Wasser sowie einen sonnigen und warmen Standort. Es muss nur selten gedüngt werden. Achten Sie jedoch darauf, Ihre Pflanzen vor Schneckenfraß zu schützen. Diese gefräßigen Tiere mögen insbesondere junge Kürbispflanzen sehr gern.

Das brauchen Ihre Hokkaidopflanzen:

  • lockere, nährstoffreiche und gut vorbereitete Erde
  • Boden sollte im Vorjahr gut mit Stallmist gedüngt worden sein
  • einen sonnigen Standort
  • ausreichend Wasser (Vorsicht! Erde sollte feucht sein, aber nicht nass)
  • wenig Dünger (ideal ist Brennnesseljauche)
  • Schutz vor Schneckenfraß: Verpacken Sie die älteren Pflanzen rundherum in Sägespäne

Tipps & Tricks

Hokkaido Pflanzen neigen zum starken, rankenden Wuchs. Sie können die Ranken, sofern sie zu stark ausufern, ruhig beschneiden.

Text: Ines Jachomowski

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