Kürbis auf den Kompost pflanzen – Das sollten Sie wissen

Der Kompost bietet gute Wachstumsbedingungen für Kürbispflanzen. Er ist ideal zur Anzucht von Keimlingen. Dennoch eignet er sich nur bedingt als Standort, weshalb der Kürbis schnell umgepflanzt werden sollte.

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Kürbiskeimlinge fühlen sich auf Kompost pudelwohl

Standortbedingungen für Kürbispflanzen

Kürbispflanzen bevorzugen einen nährstoffreichen Boden und sonnige Verhältnisse. Sie gedeihen gut auf einem feuchten Substrat und fühlen sich auf dem Kompost wohl. Der Kompost im Halbschatten liefert optimale Bedingungen, um einen Kürbis aus Samen zu züchten. Pflanzen Sie die Keimlinge möglichst schnell an einen anderen Standort um. Kürbisse eignen sich nicht dazu, auf dem Kompost zu wachsen. Die Pflanzen entziehen dem Kompost wertvolle Nährstoffe, sodass sich das Substrat nicht mehr als Dünger eignet. Der hohe Wasserbedarf der Kürbispflanzen führt dazu, dass die Komposterde austrocknet.

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Kürbisse benötigen:

  • eine Temperatur im Substrat zwischen 15 und 21 Grad Celsius
  • einen vollsonnigen Standort mit mehr als sechs Stunden Sonne pro Tag
  • ausreichend Platz

Ein Standort neben dem Kompost

Wenn Sie die Standortbedingungen am Kompost nutzen möchten, achten Sie auf die Lichtverhältnisse. Ein Kompost im Schatten eignet sich nicht als Standort, da der Kürbis hier kleinere Früchte ausbildet. Sie benötigen mehr Zeit um zu reifen und können kein intensives Aroma ausbilden. Mehltau breitet sich auf den Blättern aus, denn der Pilz mag das feuchte Mikroklima. Je lichtreicher der Standort ist, desto größer werden die Früchte. Chayoten, Zucchinis und Butternut fühlen sich unter halbschattigen Bedingungen wohl.

Direkt neben dem Kompost herrschen gute Bedingungen, von denen Ihre Kürbispflanze profitiert. Setzen Sie die Keimlinge in die Erde unmittelbar neben dem Kompost. Die Wurzeln nutzen die Nährstoffe, die mit dem Regenwasser aus dem Kompost ausgewaschen werden. Entfernen Sie Wurzeln, die sich an den Ranken bilden. Dadurch verhindern Sie eine unkontrollierte Ausbreitung und damit einen übermäßigen Nährstoffentzug.

Pflege der Kürbispflanzen

Achten Sie darauf, dass die Pflanzen genügend Wasser bekommen. Gießen Sie an der Stängelbasis, sodass die Blätter nicht mit Wasser benetzt werden. Dadurch beugen Sie Krankheiten vor, die durch Pilze hervorgerufen werden. Wenn die Blätter auf feuchtem Boden aufliegen, kann es zu Fäulniserscheinungen kommen. Legen Sie eine Schicht aus Stroh oder Heu auf den Boden, sodass die Pflanze gut abtrocknen kann.

Text: Christine Riel
Artikelbild: enjoy photo/Shutterstock

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