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Hibiskus umtopfen: Wann ist der beste Zeitpunkt dafür?

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Das Umtopfen ist essentiell für das Wohlbefinden Ihres Hibiskus. Erfahren Sie, wie Sie den richtigen Zeitpunkt wählen, geeignetes Substrat verwenden und welche Schritte für ein erfolgreiches Umtopfen notwendig sind.

Hibiskus umtopfen

Zeitpunkt für das Umtopfen

Der ideale Zeitpunkt ist im Frühjahr, ab Ende März, nach dem letzten Frost. In dieser Phase erwacht die Pflanze aus ihrer Winterruhe und beginnt zu wachsen. Das Umtopfen zu diesem Zeitpunkt begünstigt eine erfolgreiche Etablierung am neuen Standort und optimale Nährstoffaufnahme. Eine Umtopf-Frequenz von ein bis zwei Jahren ist empfehlenswert, abhängig vom Wachstumszustand. Bei Zimmereibiskus kann das Umtopfen auch alle zwei bis drei Jahre erfolgen.

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Warum Umtopfen notwendig ist

Hibiskus muss umgetopft werden, wenn der alte Topf zu klein wird und die Wurzeln keinen Platz mehr haben. Dies führt oft zu einem Nährstoffmangel und einem verkümmerten Wachstum. Alte Erde verliert mit der Zeit ihre Nährstoffe. Frische Erde versorgt den Hibiskus mit notwendigen Nährstoffen für gesundes Wachstum und reiche Blüten. Bei älteren Pflanzen kann es genügen, nur das Substrat zu wechseln, um die Pflanze zu revitalisieren.

Auswahl des neuen Topfes

Wählen Sie einen Topf, der nur wenige Zentimeter größer ist als der alte. Ein zu großer Topf fördert übermäßiges Wurzelwachstum und erhöht das Risiko von Staunässe, was zu Wurzelfäule führen kann. Ideal sind konisch zulaufende Töpfe, da sie das spätere Umtopfen erleichtern. Besonders bei jungen Pflanzen empfiehlt sich, jährlich einen neuen, etwas größeren Topf zu wählen.

Geeignetes Substrat

Hibiskus bevorzugt ein humusreiches, nährstoffhaltiges und durchlässiges Substrat. Eine Mischung aus Blumenerde und Sand oder Perlite ist ideal, um die Durchlässigkeit zu erhöhen. Achten Sie darauf, dass der Topf ein Abflussloch hat und legen Sie eine Drainageschicht aus Blähton oder Kieselsteinen an, um Staunässe zu vermeiden.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Umtopfen

Folgende Schritte sollten Sie befolgen, um den Hibiskus erfolgreich umzutopfen:

  1. Vorbereitung des neuen Topfes: Legen Sie eine Drainageschicht aus Kies oder Blähton an und füllen Sie den Topf zu etwa einem Drittel mit humusreichem, gut durchlässigem Substrat.
  2. Hibiskus lösen: Nehmen Sie den Hibiskus vorsichtig aus dem alten Topf. Durch leichtes Klopfen auf den Topfrand kann der Wurzelballen gelockert werden.
  3. Wurzelballen auflockern: Lockern Sie die Wurzeln vorsichtig mit den Fingern, um die Belüftung zu verbessern und das Einwurzeln zu fördern.
  4. Wurzeln kürzen: Kürzen Sie bei stark verwachsenen oder beschädigten Wurzeln diese mit einer sauberen, scharfen Schere.
  5. Einsetzen in den neuen Topf: Setzen Sie den Hibiskus in den neuen Topf und füllen Sie mit frischer Erde auf, bis der Wurzelballen komplett bedeckt ist. Drücken Sie die Erde leicht an, um die Pflanze zu stabilisieren.
  6. Angießen: Gießen Sie den Hibiskus gründlich, bis die Erde gut durchfeuchtet ist. Staunässe muss vermieden werden, daher sicherstellen, dass überschüssiges Wasser ablaufen kann.

Pflege nach dem Umtopfen

Nach dem Umtopfen benötigt der Hibiskus besondere Pflege:

  • Halten Sie die Erde gleichmäßig feucht, ohne Staunässe zu verursachen.
  • Stellen Sie die Pflanze an einen hellen, warmen Platz, vermeiden Sie jedoch direkte Sonneneinstrahlung.
  • Düngen Sie erst, wenn neue Triebe erscheinen.
  • Schneiden Sie alte, kranke oder abgestorbene Äste sowie überlange Triebe ab, um das Wachstum neuer Triebe zu fördern.

Diese Pflege sorgt dafür, dass sich der Hibiskus optimal an seinen neuen Standort anpasst und gesund weiterwächst.