Hibiskus gelbe Blätter

Gelbe Blätter beim Hibiskus

Am Hibiskus zeigen sich plötzlich gelbe Blätter. Dahinter kann ein Pflegefehler oder auch eine Pflanzenkrankheit stecken. Mit wenigen Mitteln, der richtigen Pflege und etwas Geduld kann man den Garteneibisch bzw. Roseneibisch schnell wieder aufpeppen.

Mögliche Ursachen für gelbe Blätter

  • Pflegefehler
  • Trockenheit
  • ältere und verdorrte Blätter
  • Standortwechsel
  • Schädlingsbefall, z.Bsp. mit Spinnmilben
  • Chlorose
  • Gelbfleckenkrankheit

Chlorose

Eine großflächige Gelbfärbung der Blätter kann auf eine Chlorose hinweisen. Die Ursachen einer Chlorose sind häufig Nährstoffmangel und ein zu dunkler und zu kühler Standort.

Für den Hibiskus rosa sinensis suchst Du besser einen hellen Standort aus, etwa auf der Fensterbank, aber nicht unbedingt im Südfenster. Im Winter, während der Ruhepause, sind Temperaturen von 12 – 14°C angemessen, im Sommer darf der Hibiskus auch wärmer stehen. Ausreichend Nährstoffe führst Du der Pflanze über einen geeigneten Flüssigdünger zu.

Mit Kompost oder Flüssigdünger spendest Du Deinem Garten-Hibiskus die nötigen Nährstoffe. Der Garten-Strauch lässt sich allerdings nicht einfach umstellen und muss eventuell an einen sonnigeren Standort umgesetzt werden.

Gelbfleckenkrankheit

Ist nicht das ganze Blatt gelb gefärbt sondern es weist nur einzelne gelbe Flecken auf, ist Dein Hibiskus von der Gelbfleckenkrankheit betroffen. Dabei handelt es sich um eine Viruserkrankung gegen die Du schnellstens vorgehen musst. Der Virus schädigt nicht nur den betroffenen Hibiskus, er kann sich auch schnell auf andere Pflanzen ausbreiten.

Der betroffene Hibiskus muss unbedingt einzeln gestellt werden. Befallene Blätter nimmst Du ab und entsorgst Sie mit dem Müll. Bitte nicht zum Kompost geben, um ein Ausbreiten des Virus zu vermeiden.

Erste Hilfe bei Pflegefehlern

Es muss sich nicht gleich um eine Krankheit handeln, wenn sich die Blätter des Hibiskus gelb färben. Oft will er damit auf die richtige Pflege aufmerksam machen.

  • Trockenheit mag der Hibiskus überhaupt nicht. Dann verlieren seine Blätter ihre Farbe, hängen
    herunter und fallen schließlich ab. Also bei Trockenheit gießen, gießen, gießen.
  • Zuviel sollte man ihn allerdings auch nicht wässern. Damit sich keine Staunässe bildet, sollte erst wieder
    gegossen werden, wenn die obere Erde abgetrocknet ist. Überflüssiges Wasser in Übertopf oder Untersetzer wird abgegossen. Haben sich bereits faulende Wurzeln gebildet, schneidest Du diese zurück und topfst den Hibiskus um.
  • Gelbe Blätter bilden sich oft auch überalterten Trieben. Hier schafft ein jährlicher Rückschnitt Abhilfe.
  • Spinnmilben befallen den Hibiskus häufig bei zu trockener Luft. Hier helfen
    regelmäßiges Lüften, Absammeln und das Abspritzen mit Seifenlauge.
  • Ein häufiger Standortwechsel stresst den Zimmer-Hibiskus. Er reagiert mit dem Abwerfen der Knospen
    und mit dem Gelbfärben seiner Blätter. Besser ist es, ihn von Anfang an an einen geeigneten Standort
    zu stellen.
Text: Burkhard

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