Hauswurz

Hauswurz gießen: Wann und wie oft ist es nötig?

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Hauswurz ist bekannt für ihre Trockenheitstoleranz und pflegeleichte Natur. Dieser Artikel gibt detaillierte Einblicke in die richtige Bewässerung von Hauswurz im Freien, in Töpfen und während der Wintermonate.

Hauswurz wässern
Hauswurz braucht nur wenig Wasser

Die Trockenheitstoleranz von Hauswurz

Hauswurz ist eine sukkulente Pflanze, die Wasser in ihren dicken Blättern speichert. Dadurch kann sie lange Trockenperioden gut überstehen. Sie verträgt keine übermäßige Feuchtigkeit, und es ist besser, sie leicht trockenzuhalten, als sie zu übergießen. Staunässe kann schwerwiegende Schäden anrichten und sollte unbedingt vermieden werden.

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Gießen im Freien

Im Freien gepflanzte Hauswurz benötigt kaum zusätzliches Wasser. Während langer Trockenperioden im Sommer ist gelegentliches Gießen nützlich, wobei darauf geachtet werden sollte, dass das Wasser nicht auf die Blattrosetten, sondern nur auf den Boden um die Pflanze herum gelangt. Hauswurz deckt ihren Wasserbedarf auch aus Luftfeuchtigkeit und Regenwasser.

Gießen in Töpfen

Topf-Hauswurz sollte sparsam gegossen werden, insbesondere während längerer Trockenphasen. Der Topf sollte über Drainagelöcher verfügen, damit überschüssiges Wasser abfließen kann und keine Staunässe entsteht. Für eine bessere Drainage zuerst eine Schicht Kies oder Blähton einfüllen und normale Kübelpflanzenerde verwenden, gemischt mit einem Drittel Kies, Sand oder Splitt.

Anzeichen für Wassermangel

Auch wenn Hauswurz trockentolerant ist, gibt es Anzeichen für Wassermangel:

  • Schrumpfende oder welkende Blätter: Die Blätter können sich einrollen oder schrumpfen.
  • Verfärbung der Blätter: Gelbliche oder blasse Blätter können auf Wassermangel hinweisen.
  • Vermindertes Wachstum: Ein deutlicher Rückgang im Wachstum kann Wassermangel anzeigen.
  • Trockene und brüchige Blattrosetten: Wenn die Blattrosetten trocken und brüchig wirken, ist dies ein klares Zeichen für Wassermangel.
  • Erhöhte Anfälligkeit für Schädlinge: Wassermangel kann die Pflanze schwächen und somit anfälliger für Schädlinge machen.

So richtig gießen

Das richtige Gießen der Hauswurz ist wichtig, um Krankheiten und Fäulnis zu vermeiden:

  • Wasser auf das Substrat gießen: Vermeiden Sie, dass Wasser auf die Blätter gelangt.
  • Gründlich, aber selten gießen: Selten, aber durchdringend gießen, um Wurzelschäden vorzubeugen.
  • Substrat austrocknen lassen: Warten Sie, bis das Substrat getrocknet ist, bevor Sie erneut gießen.
  • Lauwarmes Wasser verwenden: Kaltes Wasser kann die Wurzeln schockieren und das Wachstum beeinträchtigen.

Gießen im Winter

Im Winter benötigt Hauswurz noch weniger Wasser. Bei Freilandpflanzen ist normalerweise kein zusätzliches Gießen nötig. Topf-Hauswurz sollte nur sehr sparsam gegossen werden, wenn das Substrat vollständig ausgetrocknet ist. Schützen Sie die Töpfe vor übermäßiger Nässe, indem Sie sie nah an die Hauswand stellen.

Faktoren, die den Gießbedarf beeinflussen

Mehrere Faktoren beeinflussen den Gießbedarf von Hauswurz:

  • Standort: An sonnigen Standorten erhöht sich der Wasserbedarf.
  • Topfgröße: In kleineren Töpfen trocknet das Substrat schneller aus.
  • Substrat: Gut durchlässige Böden fördern schnelles Abtrocknen und beugen Staunässe vor.
  • Temperatur: Bei höheren Temperaturen steigt der Wasserbedarf.
  • Luftfeuchtigkeit: Niedrige Luftfeuchtigkeit kann den Wasserbedarf erhöhen.

Dieser Artikel soll Ihnen helfen, Ihre Hauswurz optimal zu bewässern und gesund zu halten.