Hauswurz

Hauswurz vermehren: Einfache Methoden für gesunde Pflanzen

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Die Vermehrung der Hauswurz, auch bekannt als Steinrose, ist unkompliziert und gelingt durch das Abtrennen von Tochterrosetten oder die Aussaat von Samen. Dieser Artikel erklärt beide Methoden detailliert und gibt hilfreiche Tipps zur erfolgreichen Vermehrung dieser robusten Pflanze.

Sempervivum vermehren
Hauswurz vermehren ist einfach

Vermehrung der Hauswurz durch Ableger

Die einfachste Methode, Hauswurz zu vermehren, besteht darin, Tochterrosetten abzunehmen und einzupflanzen. Dies ist von Frühling bis Herbst möglich.

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Abnehmen der Tochterrosetten

Hauswurze vermehren sich selbst durch Tochterrosetten, die um die Mutterpflanze herum wachsen. Diese können vorsichtig abgetrennt und an neuer Stelle eingepflanzt werden. Versuchen Sie, möglichst viele Wurzeln mitzunehmen, da dies das Anwachsen erleichtert. Sollte dies nicht gelingen, kann die Hauswurz schnell neue Wurzeln bilden.

Einpflanzen der Tochterrosetten

Ideal ist ein durchlässiges, kiesiges Substrat. Normale Kübelpflanzenerde kann mit einem Drittel Kies, Lavagrus, Sand oder Splitt vermischt werden. Um die Blattfärbung zu intensivieren, kann etwas reifer Kompost hinzugefügt werden. Achten Sie jedoch darauf, organischen Dünger sparsam zu verwenden, um mastige, blühfaule Pflanzen zu vermeiden. Eine gute Drainage ist entscheidend, um Staunässe zu verhindern.

Setzen Sie die Tochterrosetten auf das vorbereitete Substrat und drücken Sie sie leicht an. Das Substrat sollte nach dem Einpflanzen leicht angegossen werden.

Standort

Hauswurze bevorzugen einen sonnigen Standort. Stehen die Pflanzen zu schattig, bilden sich die Rosetten zurück, und die Pflanzen können absterben.

Pflege der Tochterrosetten

Hauswurze sind anspruchslos und benötigen weder zusätzliche Wasser- noch Düngegaben. Übermäßiges Gießen und Düngen kann die Pflanzen schädigen.

Vermehrung der Hauswurz durch Samen

Die Aussaat von Samen ist aufwendiger als die Vermehrung durch Ableger, erlaubt aber genetische Variationen durch Bestäubung.

Gewinnung des Saatguts

Sammeln Sie das Saatgut von verblühten und vollständig getrockneten Samenständen. Die winzigen Samen sollten bis zur Aussaat kühl, dunkel und trocken gelagert werden.

Aussaat

Hauswurz-Samen benötigen einen Kältereiz zur Keimruhe, optimalerweise bei Temperaturen knapp über 0°C über einen Zeitraum von zwei bis vier Wochen. Eine Möglichkeit ist die Lagerung im Kühlschrank oder die Aussaat im Herbst im Freien.

Verwenden Sie für die Aussaat eine flache Schale mit angefeuchteter, nährstoffarmer und durchlässiger Anzuchterde. Verteilen Sie die Samen mit einem Abstand von mindestens drei Zentimetern auf der Erde und drücken Sie sie leicht an. Da es sich um Lichtkeimer handelt, dürfen die Samen nicht mit Erde bedeckt werden.

Stellen Sie die Schale an einen hellen, leicht geschützten Ort im Freien. Das Substrat sollte immer leicht feucht, aber nicht durchnässt sein.

Pikieren und Einpflanzen

Im März zeigen sich die ersten Keimlinge. Achten Sie darauf, dass das Substrat eher trocken als zu feucht ist. Hauswurz wächst langsam und kann im ersten Jahr kleine Blattrosetten bilden. Im Herbst können die Jungpflanzen an ihren endgültigen Standort verpflanzt werden. Das Substrat sollte dabei durchlässig und mager sein.