Gurken ernten – darauf sollte man achten

Jeder kennt sie klein knackig, lang dünn und sogar in blau: Gurken. Die ersten Gurken gibt’s im Gewächshaus ab Juli. Die Früchte vom Blaugurkenbaum und Freilandgurken brauchen etwas mehr Zeit. Sie folgen drei bis vier Wochen später. Welche Gurken sind wann reif? Die vier wichtigsten Ernte-Tipps.

Gurken ernten

Wann kann ich Gurken endlich ernten?

Ob zur Brotzeit, als Salat, Suppe, Gemüse oder als kühlende Maske – Gurken vom eigenen Garten oder Balkon schmecken knackig lecker und sind vielseitig verwendbar. Bei richtiger Pflege und Düngung der Gurken ernten Freizeitgärtner Gurken in Hülle und Fülle.

Bereits 3 Wochen nach der Blüte reifen Gurken. Bei früher Aussaat im Gewächshaus sind sie schon ab Ende Mai reif. Unter freiem Himmel von Juli bis Oktober. Der Erntezeitpunkt richtet sich nach dem Verwendungszweck der jeweiligen Gurken:

  • Cornichons – kleinste Einlegegurken ab 4 bis 6 Zentimeter
  • Delikatessgurken – zum Einlegen ab 6 bis 12 Zentimeter
  • Salatgurken – je nach Sorte ab 20 bis 30 Zentimeter
  • Schälgurken – sind erntereif, sobald die Schale gelb wird

Geschmacklich sind Gurken am Leckersten, wenn sie die Größe der Supermarkt-Gurken noch nicht erreicht haben. Sobald sie gelb werden sind sie überreif.

Regelmäßig Gurken ernten erhöht den Ertrag

Gurken kannst Du eigentlich nicht zu früh ernten. Am besten regelmäßig abnehmen und nicht zu groß werden lassen. Wer Gurken zu lange an der Pflanze lässt, riskiert, dass sie verwässern, bitter werden und Folgefrüchte teilweise im Frühstadium abstoßen. Deshalb überreife Früchte umgehend von der Pflanze entfernen, um diese nicht unnötig zu schwächen. Also nix wie ran an die leckeren Gurken ;-).
Im Idealfall kannst Du bis Ende Oktober 2-mal wöchentlich frische Gurken ernten.

Die 4 wichtigsten Gurken Ernte Tipps

  • Gurken möglichst jung ernten. Das garantiert den höchsten Vitamingehalt und besten Geschmack.
  • Gurken morgens oder am frühen Vormittag ernten, weil sie dann die meisten Nährstoffe haben.
  • Gurken mit scharfem Messer abschneiden, um Triebe und Ranken nicht zu beschädigen.
  • Neue Blütenansätze Ende September abknipsen, damit bereits vorhandene Früchte noch ausreifen

Tipps & Tricks

Das ist bitter – in Stresssituationen wie Kälte, starker Regen oder zu kaltes Gießwasser reagieren Gurken bitter. Die Bitterstoffe verteilen sich vom Stielansatz in die Gurke. Deshalb schmeckt das Gurkenende manchmal noch bitterfrei und kann gegessen werden. Dass Gurken bitter werden, ist genetische bedingt. Falsche Pflege kann dies begünstigen.

Text: Regina Müller
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